Baden
Raiffeisen engagiert sich noch stärker für die Region

Die Raiffeisenbank Lägern-Baregg präsentierte an der Generalversammlung gute Zahlen und eine neue Projekt-Idee.

Alexander Wagner
Drucken
Teilen
Federico Hürsch: «Wir sind die einzige Raiffeisenbank in der Schweiz mit einem solchen Projekt.»

Federico Hürsch: «Wir sind die einzige Raiffeisenbank in der Schweiz mit einem solchen Projekt.»

Alexander Wagner

Nach dem Rekordjahr 2014 konnte die Raiffeisenbank Lägern-Baregg an der Generalversammlung im Trafo in Baden auch für das abgelaufene Jahr gute Zahlen präsentieren. Daneben stellte die Bank ein neues Projekt vor, mit welchem sich die Raiffeisenbank noch mehr für die Region einsetzt. Die Raiffeisenbank hat sich entschlossen, das Programm der Generalversammlung etwas zu verknappen und dieses Geld für ein gemeinnütziges oder ökologisches Projekt einzusetzen. «Wir sind die einzige Raiffeisenbank in der Schweiz mit einem solchen Projekt», erklärt Federico Hürsch, Vorsitzender der Bankleitung. «Wir können damit das Vertrauen unserer Kunden etwas zurückgeben», ergänzt Verwaltungsrätin Sabine Hurni, welche das Projekt im Trafo präsentierte.

Die Raiffeisenbank unterstützt mit 50 000 Franken ein gemeinnütziges, soziales oder ökologisches Projekt in der Region. Dieses soll einen Nutzen schaffen in den Gemeinden der Raiffeisenbank Lägern-Baregg und über eine starke, nachhaltige Wirkung verfügen. Das Projekt soll von breitem öffentlichem Interesse sein und muss innert zwei Jahren realisiert werden. Alle Genossenschafter der Raiffeisenbank können ein Projekt einreichen. Dies können gemeinnützige Projekte sein wie ein Themenwanderweg, Feuerstellen und Grillplätze oder sonstige Begegnungsorte. Hurni gibt unumwunden zu, dass dahinter auch ein kleiner Hintergedanke steckt: «Klar würde es uns freuen, wenn wir dadurch neue Genossenschafter gewinnen könnten. Auch junge Leute, denn sie sind die Zukunft der Bank.»

Die 50 000 Franken können auch für die Unterstützung von Kinderheimen, speziellen Schulprojekten, Horten oder Krippen eingesetzt werden. Genauso denkbar sind Projekte, von welchen benachteiligte Menschen profitieren, oder kulturelle Projekte. Der Fantasie und den Möglichkeiten sind nur wenig Grenzen gesetzt. Das Projekt soll in der Region Begegnungen und Gemeinschaft fördern.

«Die Idee ist, die Menschen zusammenzubringen und die Gesellschaft zu bereichern», erklärt Hurni. Entscheiden werden die Genossenschafter, welches Projekt am Ende realisiert werden soll. Die Jury besteht vorerst aus zwei Verwaltungsräten und zwei Mitgliedern der Bankleitung. Die Jury wird noch mit Mitarbeitern der Bank ergänzt. Dabei wird darauf geachtet, dass alle Altersgruppen vertreten sein sollten. Die Projekte können bis Januar 2017 eingereicht werden, danach können alle Genossenschafter elektronisch darüber abstimmen.

Gerüstet für die Zukunft

Die Raiffeisenbank Lägern-Baregg ist gerüstet für die Zukunft. Dies auch personell: Rainer Saner wurde von Verwaltungsratspräsident Magnus Küng verabschiedet. Er hat sich 22 Jahre für die Raiffeisenbank eingesetzt. Neu in den Verwaltungsrat gewählt wurden Roland Michel aus Wettingen und André Siegrist aus Birmenstorf. Die Raiffeisenbank blickt zuversichtlich in die Zukunft. Eine Zukunft in der Region, die sie mit dem neu lancierten Projekt auch selber aktiv mitgestalten will.

Aktuelle Nachrichten