Killwangen/Dietikon
Rapid Gruppe hat Umsatzrückgang von 25 Prozent

Die Industriesparte der Rapid Gruppe mit Sitz in Dietikon musste seit Mitte Jahr einen Umsatzrückgang von rund 25 Prozent in Kauf nehmen, teilt das Unternehmen mit. Vom Rückgang betroffen ist in erster Linie die Produktionsstätte in Killwangen.

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Vom Rückgang betroffen ist in erster Linie die Produktionsstätte in Killwangen. (Symbolbild)

Vom Rückgang betroffen ist in erster Linie die Produktionsstätte in Killwangen. (Symbolbild)

Trotz Sparmassnahmen, Kurzarbeit und einer Reduktion der Fertigungskapazitäten konnten die Auswirkungen nicht aufgefangen werden. «In Killwangen arbeiten momentan noch 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, vor Jahresfrist waren es 160», sagt Peter Lustenberger, Delegierter des Verwaltungsrates. Das Geschäft mit den Einachsern, die in Killwangen hergestellt werden, entwickelte sich zufriedenstellend, teilt die Geschäftsleitung mit. Die Preiserhöhungen im Export führten zu geringeren Verkaufszahlen aber stärkten die Magen. «Unsere beiden wichtigsten Märkte, die Schweiz und Österreich, bleiben stabil», sagt Lustenberger. Wien wird in Österreich als separates Absatzgebiet behandelt. Dagegen verläuft der Verkauf von Traktoren schleppend.

Das Contract Manufacturing Geschäft mit Industriekunden musste in den ersten 6 Monaten des Jahres einen Rückgang um 34 Prozent verkraften. Trotz intensiver Akquisitionsaktivitäten habe dieser Rückgang nicht aufgefangen werden können. Im Laufe des 2. Halbjahres erhöhte sich der Rückstand auf 40 Prozent. Die mit Industriekunden neu lancierten Projekte werden, so die Mitteilung, erst 2013 nennenswert wirksam auf den Geschäftsgang.

Im Bereich Immobilien kam es zudem zu Mehrkosten bei der Arealentwicklung im Limmatfeld Dietikon. Der Verwaltungsrat rechnet für 2012 mit einem Verlust. Er erwartet, dass das industrielle Geschäft im kommenden Jahr wieder profitabel wird. Dazu soll auch ein neu entwickelter Einachser beitragen. (DM)

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