Würenlos
Raststätte Würenlos: Polizei weist Fahrende weg

Auf dem Parkplatz der Würenloser Autobahn-Raststätte, dem sogenannten «Fressbalken», hausten über eine Woche lang mehr als 30 Fahrende mit teuren Autos der Marken Porsche und Mercedes mit prunkvollen Wohnwagen. Jetzt sind sie weg.

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Obwohl ihnen nur ein Rast-Aufenthalt von 24 Stunden bewilligt wurde, blieben sie über eine Woche lang. Dann hatte die Verwaltung des Rastplatzes genug: Sie alarmierte am Samstagmorgen die Kantonspolizei: Kurze Zeit später wurde die Polizei vor Ort aktiv und wies die Fahrenden vom Fressbalken weg.

Die Verwaltung des Rastplatzes hatte die Kantonspolizei alarmiert, nachdem die Fahrenden erneut eine kulante Fristverlängerung der Rastbetreiber missachtet hatten: «Wir haben dann vor Ort mit den Fahrenden das Gespräch gesucht und ihnen eine weitere Frist auferlegt. Diese haben sie dann eingehalten und sind abgefahren», sagt Bernhard Graser, Sprecher der Kantonspolizei Aargau, gegenüber dem Regionalsender Tele M1.

Sie versuchten es mit Ausreden

Die Fahrenden versuchten nach heftigen Diskussionen mit den Betreibern auch die Polizei davon zu überzeugen, dass sie gar nicht wegfahren könnten: So gaben sie stets an, dass einige ihrer teuren Autos kaputt gegangen seien, weshalb sie länger auf der Raststätte wohnen müssten. Die Polizei beharrte auf der Wegweisung, weshalb die Betreffenden am Samstagmittag ihr Lager räumten und weiterfuhren.

Erleichterung bei Raststätte

Bei der Raststätte ist man froh, dass die ungeliebten Gäste weg sind: Laut Tele M1 hielten sich die Fahrenden - mehrheitlich Frauen mit Kindern - immer wieder längere Zeit in den Geschäften auf und hätten versucht, Waren mit Falschgeld zu bezahlen oder liessen die Produkte unbezahlt mitgehen. Hätten die Mitarbeiter die Frauen und Kinder zurechtgewiesen, seien deren Männer gekommen und hätten den Angestellten gedroht, man solle sie in Ruhe lassen. Schliesslich würden sie alles bezahlen. (sha)

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