Baden
Rattenplage am Bahnhof: Mit diesen Giftködern werden die Tiere bekämpft

Ratten verkehren in der Schweiz an allen Bahnhöfen, teilt die SBB mit. Doch in Baden sind es offenbar zu viele geworden. Seit einiger Zeit versucht eine Spezialfirma die Rattenbestände rund um den Bahnhof zu dezimieren.

Roman Huber
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Rattenköder beim Wartehäuschen auf dem Perron 1.

Rattenköder beim Wartehäuschen auf dem Perron 1.

-rr-

Seit längerer Zeit sind die Ratten am Bahnhof Baden ein Thema. «Das Problem hat sich vor einigen Monaten zugespitzt», erklärt Victor Hungerbühler, SBB-Verkaufsleiter in Baden. Mehrere Personen hätten zu nächtlichen Stunden Ratten beim Bahnhof gesichtet.

Vor allem auf der Westseite des Bahnhofs hat man die Ratten jeweils gesehen, was die Mitarbeitenden der SBB bestätigten. Diese hielten sich vor allem im Bereich der Entsorgungsstelle rund um die Abfall-Container auf. Dadurch und auch durch das verstärkte Litterung rund um den Bahnhof habe sich ihr Präsenz verstärkt, ist Hungerbühler überzeugt. Bis in die Ladengeschäfte im Metro Shop und beim Bahnhof seien sie noch nicht vorgedrungen, war dort zu erfahren. Doch nimmt man sie inzwischen als Plage wahr.

Wie «Blick am Abend» vermeldete, ist nun eine Spezialfirma mit dem Kampf gegen die Ratten beauftragt worden. SBB-Mediensprecherin Lea Meyer bestätigt dies. «In Baden hat sich das Rattenproblem in letzter Zeit zugespitzt. Wir haben deshalb einer Spezialfirma den Auftrag gegeben, die Ratten so rasch als möglich zu dezimieren.»

Ratten gibts an allen Bahnhöfen

Ein typisches Badener Problem sind die Ratten offenbar nicht. Denn Meyer beschwichtigt: «Ratten gibt es zwar an allen Bahnhöfen, in Baden sind es zu viele geworden.» Darum sieht man entlang des Perrons 1 und bei den Veloständern zahlreiche grüne Kunststoffgehäuse mit Giftködern. Dabei handelt es sich um das handelsübliche Rodentizid. Dieses gilt für den Menschen als ungefährlich. Bei den Ködern wird auf die chemische Substanz hingewiesen.