Wettingen
Regierungsrat Stephan Attiger wünschte den Wettingern alles Gute

«Es ist jetzt das fünfte Mal und damit Tradition,», begrüsste Gemeindeammann Markus Dieth rund 200 Personen zum Neujahrsapéro. Und dann betrat, was ebenso zur Tradition gehört, ein Überraschungsgast das Rednerpult: Regierungsrat Stephan Attiger.

Dieter Minder
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Stephan Attiger Regierungsrat und Noch-Stadtammann von Baden
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Gäste am Neujahrsapero
Neujahrsempfang Wettingen
Im Zelt auf dem Zentrumsplatz findet das Neujahrsapero statt
Der Wettinger Gemeindeammann Markus Dieth (links) und Regierungsrat Stephan Attiger
Gäste mit wärmenden Getränken am Neujahrsapero
Zum Neujahrsapero kamen selbst kleine Gäste

Stephan Attiger Regierungsrat und Noch-Stadtammann von Baden

Christoph Voellmy

«Es ist sein erster öffentlicher Auftritt als Regierungsrat», kündigte der Wettinger Gemeindeammann Markus Dieth den Überraschungsgast des Wettinger Neujahrsapéro an: Stephan Attiger. Dieth konnte zum Anlass auf dem Zentrumsplatz rund 200 Personen begrüssen. In seiner Rede bezeichnete Dieth die Region als den Motoren des Kantons Aargau: «Das Limmattal pulsiert, wir sind stark aufgestellt.» Das habe die Region den beiden eigenständigen starken Partnern Baden und Wettingen zu verdanken. Dazu sei Vertrauen in die Sache und in die Menschen notwendig, und: «Mit dem Überraschungsgast durfte ich eine Freundschaft aufbauen.»

Die Bedeutung der beiden Kerngemeinden für die Region stand auch im Mittelpunkt von Attigers Ansprache. Er bekannte frei: «Ich habe die Wettinger gerne.» Den Wettinger Stern am Revers trage er mit Stolz.

Eine Schicksalsgemeinschaft

Von seinem Büro im Stadthaus aus sehe er die Lägern und auf dieser wehe die Fahne über dem Schartenfels. «Sie ist so gross, dass jeder Stadtammann, ob kurz- oder weitsichtig sie sehen muss», sagte Attiger. Für ihn ist sie ein gutes Omen, denn Baden und Wettingen seien zwei Geschwister: «Sie haben eine gemeinsame Geschichte, aber es gibt auch Animositäten.» Die beiden Orte seien eine Schicksalsgemeinschaft: «Sie müssen zusammen halten, wenn sie nicht von der Welle, die von Zürich aus geht, überrollt werden wollen.» Die Region müsse zusammen stehen, um eigenständig zu bleiben.

Dann erinnerte er an die vielen Vorteile der beiden Gemeinden und an historische Bauten wie das Kloster und die Altstadt. Attiger forderte aber auch moderne Bauten: «Dazu zählen sicher die Thermen im Limmatknie oder das Sportzentrum Tägi.» Attiger forderte, dass die Region gemeinsame Projekte entwickle, um stark zu bleiben. Attiger betonte: «Ich bin stolz, diese Region künftig im Regierungsrat vertreten zu können.»

Mit dem Neujahrsapéro auf dem Zentrumsplatz hat die Gemeinde Wettingen einen besonderen Anlass geschaffen. Jeweils etwa 200 Personen folgen der Einladung der Gemeinde, um bei Punsch, Glühwein und Marroni Glückwünsche auszutauschen.