40 Jahre

Regionales Pflegezentrum: Roboter war Star der Jubiläumsfeier

Stadträtin Dell’Anno begutachtet «Pepper», den in der Fachhochschule Nordwestschweiz gebauten Roboter.

40 Jahre Regionales Pflegezentrum Baden

Stadträtin Dell’Anno begutachtet «Pepper», den in der Fachhochschule Nordwestschweiz gebauten Roboter.

Das Regionale Pflegezentrum Baden feierte am Samstag das 40-Jahr-Jubliläum

Zurückblicken auf das Vergangene, Ausblicken auf das, was kommt: Das war die Devise am Samstag beim Jubiläumsfest 40 Jahre Regionales Pflegezentrum Baden (RPB). Direktor Hans Schwendeler: «Wir möchten uns heute als ein Ort präsentieren, an dem man sich daheim fühlen kann.»

In den Dreiklang des Festreigens 2018 reihte sich der samstägliche Anlass ein, um Gelegenheit zu geben, dass Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter und die interessierte Öffentlichkeit miteinander ins Gespräch kommen. Die Feier für die Bewohner ging schon vergangene Woche über die Bühne. «Und kommenden Samstag wollen wir mit unseren rund 460 Mitarbeitern auf die 40 Jahre anstossen», berichtet Schwendeler.

Zurückblicken, das hiess erinnern an die Schliessung des Kantonsspitals Baden 1978 und dessen Umnutzung für Langzeitpflege vor 40 Jahren – erst als Krankenheim, später als das grösste Pflegezentrum der Region. «40 Jahre ist für uns durchaus Grund zum Feiern, wir sind jetzt im besten Alter», sagt Schwendeler.

Verwaltungsratspräsidentin Regula Dell’Anno-Doppler: «Wir können heute stolz und zufrieden zurückschauen. Wir wissen, wo wir herkommen, wir wissen aber auch, wo wir hin wollen». Nach den Worten Schwendelers soll sich das RPB zu einem «Lebens- und Begegnungszentrum» wandeln, in dem sich die Generationen gerne treffen. Regula Dell’Anno-Doppler: «Das kann ich nur unterschreiben.»

Zum Treffen der Generationen kam es schon am vergangenen Samstag. Familien statteten ihren im RPB lebenden Angehörigen einen Besuch ab. Es kamen aber auch sonst Leute vorbei, um sich über das Angebot und die Struktur des Hauses zu informieren. Anziehungspunkt waren die Stände der Kunsthandwerker, die dem Badener Pflegezentrum traditionell eng verbunden sind. Immer gut besucht war auch der «Raum der Zukunft», wo Festbesucher mittels eines Simulationsanzuges erfuhren, wie sich das Bewegen im Alter anfühlt. Über eine App konnten sie in die Zukunft blicken und sehen, wie sie in 40 Jahren aussehen werden. Star dort war indes «Pepper», ein in der Fachhochschule Nordwestschweiz entwickelter Roboter. «Unsere Vision ist, dass Pepper einmal unterstützend in der Pflege tätig sein kann – zum Unterhalten, zum Informieren oder zum Spazierengehen», sagt Peppers «Vater» Achim Dannecker vom Institut für Wirtschaftsinformatik.

Vielleicht kann Pepper eines Tages Besucher auch zu einem historischen Rundgang durch das RPB-Areal mitnehmen. Aber noch ist das Zukunftsmusik. Noch war das am Samstag einem Menschen vorbehalten – Silvia Hochstrasser, der bekannten Badener Stadtführerin.

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