Regionalpolizei
Regionalpolizei Spreitenbach arbeitet schon ab 2012 mit Wettingen

Ein Jahr früher als geplant arbeitet die Regionalpolizei Spreitenbach mit Wettingen zusammen. Gurnd für den Wechsel: Der bisherige Partner, die Regionalpolizei Rohrdorferberg-Reusstal hat den Spreitenbachern gekündigt.

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Bald ohne Spreitenbacher unterwegs: Fahrzeug der Regionalpolizei Rohrdorferberg Reusstal

Bald ohne Spreitenbacher unterwegs: Fahrzeug der Regionalpolizei Rohrdorferberg Reusstal

AZ

Die Regionalpolizeien Rohrdorferberg-Reusstal und Spreitenbach trennen sich per Ende Jahr. Ab 2012 wird Spreitenbach mit Wettingen zusammenarbeiten, ein Jahr früher als geplant. Rohrdorferberg-Reusstal dagegen wird selbstständig. Bisher hatten die beiden Regionalpolizeien (Repol) in den Bereichen der Patrouillentätigkeit und des Pikettdienstes zusammengearbeitet

Die Scheidung kommt überraschend. Sie erfolge aber in Minne, beteuert Gregor Naef, Gemeindeammann von Niederrohrdorf und Chef der Repol-Kommission. Von einer Retourkutsche will er nichts wissen. Spreitenbach hatte erst Mitte August bekanntgegeben, dass man per 2013 mit Wettingen fusionieren und daher aus dem Verbund mit Rohrdorferberg/Reusstal austreten werde.

«Das hat unsere Entscheidungsfindung sicher beschleunigt», sagt Naef. Eine Analyse habe gezeigt, dass die Polizisten aufgrund der Kooperation mit Spreitenbach viele zusätzliche Kilometer hätten absolvieren müssen. Der «Hotspot» Spreitenbach habe die Polizisten zudem stark beansprucht. «Der Alleingang ermöglicht uns, die Präsenz in den zehn angeschlossenen Gemeinenden zu erhöhen», sagt Naef. Dazu soll das Corps in nächster Zeit um drei Polizisten erhöht werden. Heute arbeiten 6,4 Polizisten und eine Zivilangestellte bei der Repol Rohrdorferberg/Reusstal. (rsn)