Bellikon
Reha: Betten sind trotz Umbau zu 97 Prozent belegt

Die Rehaklinik blickt im Geschäftsbericht 2014 auf ein zweites Rekordjahr zurück. Sie feierte 2014 nicht nur ihr 40-Jahr-Jubiläum: Der Betriebsertrag übertraf das Budget.

Erna Jonsdottir
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Direktor Toni Scartazzini auf einem Balkon der Reha mit Blick auf die Baustelle
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Reha Klinik Bellikon
Bäderklinik zum Schiff Baden
Hier entsteht der Neubau
Der Um- und Ausbau der Rehaklinik in Bellikon ist in vollem Gange. Alex Spichale

Direktor Toni Scartazzini auf einem Balkon der Reha mit Blick auf die Baustelle

Zur Verfügung gestellt

Das Jahr 2014 geht in die Geschichte der Rehaklinik Bellikon ein. Einerseits, weil das 40-Jahr-Jubiläum gefeiert wurde. Andererseits, weil die Bauarbeiten für den 300 Millionen teuren Um- und Neubau im Herbst 2014 starteten. Damit nicht genug: Trotz der emsigen Arbeit im und um die Klinik-Gebäude konnte die Bettenauslastung mit knapp 97 Prozent auf dem vorjährigen Rekordniveau gehalten werden. Der Betriebsertrag übertraf mit 74,6 Millionen Franken (Vorjahr: 74,4 Millionen Franken) das Budget um 4,2 Prozent.

Niveau zu halten fordert heraus

Die hohe Auslastung ist laut Burga Martinelli, Leiterin Kommunikation, auf verschiedene Faktoren zurückzuführen: Ein Grund ist die grosse Nachfrage nach speziellen Leistungsangeboten, wie es sie in der Unfallrehabilitation gibt. Ein weiterer Grund sind die Leistungen, die im Krankenversicherungs-Bereich angeboten werden. «Dabei handelt es sich um die Rehabilitation von Patienten mit Amputationen», erklärt sie.

Aber auch die neu geschaffenen Prozesse, die eine Patienten-Aufnahme innerhalb von 24 Stunden ermöglichen, sowie die Kooperation mit Traumazentren hätten zum Erfolg der Klinik beigetragen. Dieses Niveau zu halten, ist eine Herausforderung. Denn die Bauarbeiten auf dem Klinik-Areal werden bis Ende 2017 andauern. Wie das BT Anfang Mai berichtet hat, verzeichnet die Reha seit dem Baubeginn eine weiterhin hohe Auslastung.

Immerhin werden dort laut Martinelli rund 1700 stationäre und 2400 ambulante Patienten pro Jahr behandelt. «Wir versuchen, lärmintensiven Arbeiten auszuweichen, indem wir hochwertige Provisorien betreiben und wo immer möglich darauf achten, dass schonende Arbeitstechniken und Arbeitsgeräte eingesetzt werden», erklärt Direktor Toni Scartazzini. Zudem würden regelmässige Umfragen bei den Patienten gemacht und rechtzeitig über die Bauarbeiten informiert.

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