Ehrendingen
Renato Sinelli tritt im Herbst ab

Seit 1988 war Renato Sinelli im Ehrendinger Gemeinderat tätig, in der kommenden Legislatur steht er nicht mehr zur Verfügung. In seiner Amtszeit wuchs die Gemeinde um rund 1000 Einwohner - unter anderem dank der erfolgreichen Fusion

Pirmin Kramer
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Renato Sinelli

Renato Sinelli

Walter Schwager

Ehrendingen Es war ein offenes Geheimnis, gestern Nachmittag folgte nun die offizielle Nachricht: Ehrendingens Gemeindeammann Renato Sinelli wird für die kommende Amtsperiode nicht mehr zur Verfügung stehen. 25 Jahre lang war Sinelli im Gemeinderat tätig – erst in Unterehrendingen, wo er während 16 Jahren Vizeammann war, und ab 2006 als Ammann in der fusionierten Gemeinde Ehrendingen. «Irgendwann geht alles zu Ende», sagt Sinelli auf die Frage, weshalb er im Herbst abtrete. Der Zeitpunkt sei ideal: «Wir haben einen sehr gut funktionierenden Gemeinderat, und ich persönlich freue mich nach langer Amtszeit auf private Projekte und mehr Freizeit.»

In Sinellis Amtszeit fiel die Fusion der beiden Gemeinden Unterehrendingen und Oberehrendingen – sie gilt als Musterbeispiel für einen erfolgreichen Zusammenschluss. Das sprach sich unter anderem bis nach Österreich herum: Sinelli gab einer Linzer Professorin und ihren Studenten mehrmals Auskunft, was eine erfolgreiche Fusion möglich macht.

Auch nach seiner Zeit als Gemeindeammann könnte sich Renato Sinelli vorstellen, einzelne Mandate für die Gemeinde wahrzunehmen. «Ich wäre bereit, weiterhin in der Regionalkonferenz Nördlich Lägern und im Abwasserverband Oberes Surbtal tätig zu sein, falls der Gemeinderat dies wünscht.» Ein weiteres Amt wird in Ehrendingen neu zu besetzen sein, wie gestern bekannt wurde: Markus Schneider, seit 1976 Gemeindeschreiber, geht Ende Januar 2014 frühzeitig in Pension. (PKR)

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