Beizenumfrage
Restaurants sind oft rettende Oasen im Festgetümmel

Auch reguläre Restaurants profitieren am Stadtfest, etwa von den erweiterten Öffnungszeiten. Allgemein schreiben die öffentlichen Gaststätten in diesen Tagen denn auch gute Umsätze - und zwar nicht nur jene auf dem Festgebiet.

Roman Huber
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Die «Unvermeidbar» ist aktiv am Stadtfest dabei

Die «Unvermeidbar» ist aktiv am Stadtfest dabei

Roman Huber

Auf dem Festgelände des Stadtfestes Baden 2012 ist auch der Betrieb der öffentlichen Restaurants klar geregelt. Der von ihnen benutzte öffentliche Raum - so regelt es der Mietvertrag mit der Stadt Baden - steht während eines Badener Festes dem Komitee zur Verfügung.

«Doch auch die öffentlichen Restaurants haben die Möglichkeit, sich am Stadtfest aktiv zu beteiligen, ob in ihren privaten Räumlichkeiten oder auf öffentlichem Grund», so Lukas Urech, Chef des Wirtschaftskomitees.
Restaurants profitieren mit

Die Restaurants profitieren unter dem Strich. Sie können ihren Aussenraum benutzen, sofern es den Festbetrieb nicht behindert. Dafür können sie von den erweiterten Öffnungszeiten gemäss Festbetrieb profitieren.

Doch sie müssen auch ihren Beitrag entrichten: eine Grundpauschale von 500 Franken plus 50 Franken pro belegten Quadratmeter Aussenfläche, maximal jedoch 3500 Franken für 10 Tage. Ausserdem verpflichten sie sich, während des Festes ihre Toiletten auch für Festbesucher zur Verfügung zu stellen. Der gestalterische Beitrag ans Stadtfest ist recht unterschiedlich. Einige Restaurants und Bars haben eigene Bauten aufgestellt oder eine besondere Dekoration, andere haben diesen Aufwand gescheut.

Auch die «Unvermeidbar» erbrachte einen zusätzlichen Effort und darf jetzt vom Festtreiben profitieren. Die öffentlichen Restaurants haben sich allerdings an die Richtlinien und Verpflichtungen des Komitees zu halten. Was kulturelle Darbietungen oder die Beschallung des Aussenraumes anbetrifft, gelten die Festregeln.

Gute Umsätze

Allgemein schreiben die öffentlichen Restaurants gute Umsätze, ergibt eine Umfrage, und das nicht nur auf dem Festgebiet. «Im Laufe des späteren Abends ist der Andrang sehr gross», weiss Claudia Winter, Chef de Service des Restaurants Casino. Die Gäste würden es schätzen, in eine ruhige Oase abtauchen zu können, erklärt Winter. Oder man kann dort endlich einen Platz zum Sitzen und Essen ergattern. Dasselbe heisst es auf dem «Triebguet» an der Limmat.

An der Badstrasse hat «Da Franco» die Aussenbestuhlung geräumt. Das Restaurant läuft aber hervorragend. «Wir werden am Abend überrannt und müssen manchmal sogar die Türe schliessen», sagt Mara Cacic, Serviceangestellte. Ihr Chef, Franco Pallecchi, hat fürs Stadtfest eine spezielle Karte zusammengestellt.

McDonalds nebenan macht ebenfalls nicht aktiv mit am Fest. Da fürchtet man sich vor allem vor dem Ansturm auf die Toiletten. Die Aussenbestuhlung ist ebenfalls geräumt worden, allerdings hat man bei McDonalds den Aussenraum wieder teilweise in Beschlag genommen.

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