Badenfahrt

Riesendurst: Muss Müllerbräu Bier nachbrauen?

Der Feuerwehrverein deckt sich mit frischen Getränken ein. martin rupf

Der Feuerwehrverein deckt sich mit frischen Getränken ein. martin rupf

Trotz Regen am Freitag wurden an der Badenfahrt bereits riesige Mengen an Getränken konsumiert. Nun macht ein Gerücht die Runde, dass Müllerbräu auf dem falschen Fuss erwischt worden sei und ein Engpass vorliege. Doch der Müllerbräu-Chef gibt Entwarnung.

In Baden geht das Gerücht um, die Firma Brauerei H. Müller AG müsse aufgrund der grossen Nachfrage bereits Bier nachbrauen. Hat sich der lokale Bierbrauer tatsächlich auf dem falschen Fuss erwischen lassen? «Das Gerücht stimmt nicht. Es würde auch gar nichts bringen, wenn wir jetzt mit Bier-Nachbrauen beginnen würden», sagt Müllerbräu-Chef Felix Meier mit einem Lachen.

«Ich lege vielmehr meine Hand ins Feuer, dass jeder Festbesucher immer ein kühles Bier erhält.» Vorausgesetzt – ergänzt Felix Meier –, die Beizen sorgen ihrerseits dafür, immer genügend Getränke auf Lager zu haben, was gar nicht immer so einfach sei.

Überhaupt sei die Zugänglichkeit die grosse Herausforderung, so Meier. Dieses Jahr stelle sie eine noch grössere Herausforderung dar wegen der an gewissen Orten platzierten Lastwagen zur Erhöhung der Sicherheit. «Doch ich muss der Polizei ein Kränzchen winden, die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut», lobt Meier.

«Berlin könnte hier etwas lernen»

In Sachen Logistik sei alles reibungslos verlaufen. Das ist insofern bemerkenswert, als Müllerbräu als Getränkelieferant eine Herkules-Aufgabe zu stemmen hatte: 550 Paletten wurden vor dem Fest an die Beizen geliefert. «Am ersten Wochenende haben wir zudem 2500 Tankfässer und 60'000 Dosenbier ins Festgebiet transportiert», so Meier. Die Beizen können die Getränke an fünf Depots beziehen respektive dort Gebinde zurückbringen.

Zurück zum angeblichen Engpass: «Wir sind zu 100 Prozent bestückt, es wird keinen Lieferengpass geben», verspricht Meier. Zudem stünden in der Brauerei immer rund 30'000 gekühlte Bierdosen bereit. Erfreut zeigt sich der Brauerei-Chef auch über die ersten Absatzzahlen.

«Trotz regnerischem Start am Freitag liegen wir absolut im Fahrplan.» Der Müllerbräu-Chef hat auch bereits zwei Festgebiete besonders ins Herz geschlossen. «Spannend finde ich das Gebiet Aue und den Kurpark.» Beeindruckt ist er auch vom Gebiet im Graben. «Ich bin sicher, in Sachen Party könnte selbst Berlin noch etwas von diesem Partygebiet lernen», ist Felix Meier absolut überzeugt.

Die schönsten Augenblicke der Badenfahrt:

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