Baden

Roger Huber: «Ich wäre nach wie vor gerne Stadtammann»

Roger Huber über die Wahlniederlage

Roger Huber über die Wahlniederlage

FDP-Kandidat Roger Huber hat die Wahl zum Badener Stadtammann knapp verloren. Erklären kann er sich die Niederlage noch nicht. Klar ist für ihn einzig: Der Deal mit der CVP war es nicht. Huber wird die Stimmen nicht nachzählen lassen.

Wieso er die Wahl verloren hat, dass kann sich Huber noch nicht erklären. Er müsse das zuerst genauer analysieren. Dass 25 Prozent der Badener für ihn gestimmt haben, wertet er als klares Zeichen des Supports.

Sicher ist für ihn aber, dass ihm der Deal mit CVP-Mann Markus Schneider nicht geschadet habe. Die beiden Parteien hatten bereits im Vorfeld des ersten Wahlgangs vereinbart, dass im zweiten Wahlgang nur einer der beiden gegen Geri Müller antreten werde und zwar jener, der im ersten Wahlgang mehr Stimmen machte. Das war Huber.

«Wenn ich die Stimmendifferenz zwischen dem ersten und dem zweiten Wahlgang anschaue, dann sehe ich, dass ich 1300 Stimmen mehr gemacht habe. Das sind Stimmen, die wegen dem Deal zu mir gekommen sind. Das hat mir gar nicht geschadet.»

Resultat ist zu akzeptieren

Auch wenn die Differenz mit 34 Stimmen nur sehr knapp ist: Huber will nicht nachzählen lassen. Die Stimmen seien bereits zwei Mal gezählt worden, sagt er. Und: «Es ist ein sehr knapper Ausgang, den hat man so zu akzeptieren.»

Ob er im Herbst bei den Gesamterneuerungswahlen nochmals gegen Geri Müller antreten wird, lässt er offen. «Ich werde im Herbst sicher nochmals als Stadtrat kandidieren.» (rsn/pkr)

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