Sturm
«Sabine» fegt über Gebenstorf – und verursacht beim Aldi einen Dachschaden

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Mit bis zu 150 Stundenkilometern ist der Sturm Sabine am Montag über die Schweiz gefegt und hat dabei wie befürchtet etlichen Schaden angerichtet. So auch in Gebenstorf, wo «Sabine» wortwörtlich für einen Dachschaden sorgte. Wegen des Sturms löste sich um etwa 8 Uhr ein Teil des Daches beim Aldi. Augenzeugen beobachteten laut Tele M1, wie Teile des Daches wie eine Fahne im Wind flatterten. Die Feuerwehr Gebenstorf-Turgi reagierte sofort und evakuierte das Gebäude und sicherte die betroffene Stelle ab.

«Wir sind mit einem kleinen Aufgebot ausgerückt», sagt Michael Küng, Kommandant Feuerwehr Gebenstorf-Turgi. «Wir haben dann zuerst alles grossräumig abgesperrt und haben dann das Gebäude geräumt, die Angestellten und Kunden rausgeholt, sodass nichts Weiteres passieren kann», sagt Küng gegenüber Tele M1. Um die Gefahr zu bannen, drückte die Feuerwehr das Dach mit Hilfe eines Krans hinunter. Denn ansonsten hätte die Gefahr bestanden, dass Teile des Daches abgerissen worden wären und es in der Folge ins Gebäude geregnet hätte.

Auch bestand die Gefahr, dass weitere Teile des Daches in Mitleidenschaft hätten gezogen werden können. Bei starken Windböen ein nicht ganz einfaches Unterfangen. «Wir sind jetzt dran, die Schäden anzuschauen», sagt Philippe Vetterli, Pressesprecher Aldi Suisse. «Das Wichtigste ist, dass zum Glück keine Personen zu Schaden gekommen sind.» Jetzt würden Experten das Dach prüfen und wie dieses so schnell möglich repariert werden kann. Zu diesem Zweck muss das kaputte Dach aber zuerst einmal abmontiert werden.

Gleichzeitig bestand mit Abdecken des Dachs die Gefahr eines Stromschlags wegen des zeitweise starken Regens. «Deshalb haben wir das Haus jetzt vom Strom genommen, um das Risiko eines Stromschlags zu beseitigen», erklärt Michael Küng. Einzig die Kühlkette habe man aufrechterhalten, damit die Lebensmittel nicht kaputt gehen. Danach wird ein Notdach erstellt. Wie lange der Aldi aber noch geschlossen bleibt, steht nicht fest. (az)

«Sabine im Aargau»

In Baden wütete «Sabine» vor dem «Isebähnli».
15 Bilder
In Aarau wurde die für die Stadt wichtige Echolinde von einem umgestürzten Baum stark in Mitleidenschaft gezogen.
«Sabine» Im Aargau
Die Hauptstrasse zwischen Ammerswil und Hendschiken war am Dienstagmorgen gesperrt
Im Waldrevier Länzert (Niederlenz) sind mehrere Bäume auf einen Weg gefallen.
Auf dem Areal der Psychiatrischen Dienste (PDAG) in Windisch wurde der eine oder andere Baum geknickt oder entwurzelt.
Über der Aarauer Telli bildete sich am Montag ein prächtiger Regenbogen.
In Aarau stürzte ein Baum um.
In Brunegg wurde ein Trampolin fortgeweht.
Diese Gartenlounge lädt vorderhand nicht mehr zum Verweilen ein.
Auch dieser Pool wurde von «Sabine» weggewindet.
Über der Aarauer Telli bildete sich am Montag ein prächtiger Regenbogen.

In Baden wütete «Sabine» vor dem «Isebähnli».

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