Mellingen
Salman Atsak will als Mellinger Pizzakurier nicht reich, aber glücklich werden

Salman Atsak belebt mit dem Restaurant und Pizzakurier «Viva» die Mellinger Altstadt. Die Lage an der Hauptstrasse sei für ihn beste Werbung. Mithilfe der Pizzas will er mit den Mellingern Kontakt aufnehmen.

David Egger
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Der Chef des «Viva», Salman Atsak (rechts), ist vor 25 Jahren aus der Türkei in die Schweiz gekommen. Sein Lokal ist seit drei Wochen offen.

Der Chef des «Viva», Salman Atsak (rechts), ist vor 25 Jahren aus der Türkei in die Schweiz gekommen. Sein Lokal ist seit drei Wochen offen.

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Die Autos rauschen an der Hauptstrasse in Mellingen vorbei. «Die Lage ist natürlich beste Werbung für mich», sagt Salman Atsak.

Täglich sehen Tausende Pendler sein Viva-Restaurant, das er am 1. März eröffnet hat.

Das Lokal ist dort untergebracht, wo ehemals der Denner war. Dieser war lange Zeit der einzige Laden im Reussstädtchen.

Laut Atsak verbinden die Mellinger viele Erinnerungen mit dem roten Discounter. Jetzt lässt nur noch das Rot der Sitzmöbel entfernt an den ehemaligen Laden denken.

Dreieinhalb Monate hat der Umbau gedauert. Atsak hat persönlich mit angepackt. Natürlich auch bei der Namensgebung. «Viva» sei ein Name, der Freude mache, so Atsak.

«Ich finde es schön, dank Pizzas mit den Menschen Kontakt aufzunehmen.»

Mit seinen fünf Angestellten, alle aus Mellingen, will der zweifache Vater allen «ein Stück Lachen schenken».

Dazu gibt es wahlweise Pizza-, Pasta- oder Döner-Gerichte, wobei sich die Pizzas am besten verkaufen.

Eine Glace-Auswahl rundet das Sortiment ab. Neben dem Geschmack will er auch mit Freundlichkeit und positiver Energie überzeugen.

«Mein Ziel ist stets, dass die Leute wieder kommen und ich nie einen Kunden verliere», sagt der bekennende Christ.

Atsak kam als 18-Jähriger aus der Türkei in die Schweiz und heuerte als Pizzaiolo im «Testarossa» in Widen an.

Er gründete verschiedene erfolgreiche Pizzakuriere, wie zum Beispiel 1992 den «Fulmine»-Kurier in Bremgarten.

«Reich werde ich damit nicht, aber glücklich», sagt er. Apropos reich: Im «Viva» gibt es spezielle Angebote für Schülerinnen und Schüler.

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