Baden
Schild-CEO: «Die Stadt Baden ist ein attraktiver Standort»

Schild will in Baden unweit ihres bestehenden Modehauses eingangs Badstrasse zusätzlich zwei Mode-Boutiquen ieröffnen. Schild-CEO Thomas Herbert sagt, was die Modegruppe am Standort Baden so attraktiv findet.

Roman Huber
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Seit 1922 gibt es Schild, seit 1927 gibt es das Modehaus am Schlossbergplatz in Baden. Schild befindet sich zurzeit mit Shops der italienischen Unterwäsche-Marken Intimissimi und Calzedonia im Wachstum. 90 Stellen werden dadurch geschaffen. 20 weitere Stellen entstehen durch s.Oliver-Shops, deren Marke in der Schweiz seit Neustem von Schild vertreten wird. Die Aargauer Zeitung interviewte CEO Thomas Herbert.

Herr Herbert, was führen Sie in Baden im Schilde?

Thomas Herbert: Wir eröffnen am Samstag, 20. Oktober an der Badstrasse 25 eine weitere Dessous-Boutique der italienischen Kultmarke «Intimissimi». Wir, das ist die Modegruppe Schild, einer der führenden Schweizer Anbieter für international anerkannte Modemarken.

Für Mode-Unkundige: Was bietet Intimissimi an?

Herbert: Verführerische Dessous, Nachtwäsche und Easywear-Kollektionen, die durch ihre frische und sinnliche Eleganz bestechen. Neben Baden bietet Schild «Intimissimi» bereits in Bern, Winterthur und Locarno an.

Der erste Initimissimi-Laden der Deutschschweiz wurde im Februar 2012 eröffnet. Offenbar ein Erfolg?

Herbert: Wie alle Marken der Calzedonia-Gruppe überzeugt auch Intimissimi durch hohe Qualität und ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis. Zudem zeigt Intimissimi, dass verführerische Dessous in hoher Qualität nicht teuer sein müssen.

Was können Sie über den neuen Laden in Baden erzählen?

Herbert: Die Kundinnen finden dort auf 72 Quadratmetern ein breites, sich laufend erneuerndes Angebot. Sie werden von der Geschäftsführerin Eleonora Marino und ihrem Team freundlich und kompetent beraten.

Wie viel investiert Schild in diese neuen Kleidergeschäfte in Baden?

Herbert: Diese Information kommunizieren wir extern nicht.

Schild ist in Baden bereits mit einem Modehaus ansässig, eines von insgesamt 34 in der deutschen und welschen Schweiz.

Herbert: Die neue Intimissimi-Boutique ist eine sehr gute Ergänzung zum Schild-Modehaus, das natürlich bestehen bleibt. Dieses erfreut sich grosser Beliebtheit. Damen und Herren finden hier ein breites Angebot an trendigen Outfits und coolen Accessoires international anerkannter Modemarken und können sich so für jeden Anlass optimal einkleiden.

Warum eröffnet Schild in nächster Nähe gleich zwei weitere Shops?

Herbert: Intimissimi hat in der Schweiz eine sehr grosse Fan-Gemeinde. Viele Kundinnen rufen uns an und fragen, wann endlich eine weitere Intimissimi oder Calzedonia-Boutique in Ihrer Nähe eröffnet wird.

Warum in der Kleinstadt Baden?

Herbert: Baden ist ein sehr attraktiver Standort. Es war für uns ein logischer nächster Schritt, die Marke Intimissimi hier den Kunden anzubieten. Der kontinuierliche Ausbau der Kooperation mit der Calzedonia-Gruppe stärkt unsere Marktposition. Wir sind überzeugt, dass die Badenerinnen und Badener die attraktiven italienischen Dessous-Kollektionen sehr schätzen werden.

Schild ist auf Expansionskurs. Was gibt es noch Neues über Läden in der Umgebung oder in andern Aargauer Städten?

Herbert: Schild hat im März 2012 die erste Calzedonia-Boutique in der Deutschschweiz im Shoppi-Tivoli in Spreitenbach eröffnet. Die nächste Eröffnung ist die Intimissimi Boutique in Baden am 20. Oktober 2012. Weitere mögliche Standorte werden von uns laufend geprüft.

Und an der Badstrasse 20, wo ab Dezember ein Neubau mit einem Laden für die Modegruppe Schild realisiert wird?

Herbert: Hier ist ein «s.Oliver»- Shop geplant. Schild hat per September dieses Jahres das Retail-Geschäft von s.Oliver in der Schweiz übernommen mit sechs Shops (Zürich, Winterthur, Bern, Basel, Chur und Avry-sur-Matran). In Baden wird die Eröffnung des neuen Shops aber nicht vor einem Jahr stattfinden.