Stadtammannwahl Baden
Schneider, Obrist oder Kohler: Wer startet am Sonntag die neue Ära?

Zwei neue Ammänner, ein neuer Vize, Millionenkredite und zweimal höhere Steuerfüsse – am Sonntag fallen wichtige Entscheide.

Roman Huber
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An der Badenerfahrt im Bistro de la Presse: Die Stadtammankandidaten Markus Schneider, Erich Obrist und Sandra Kohler

An der Badenerfahrt im Bistro de la Presse: Die Stadtammankandidaten Markus Schneider, Erich Obrist und Sandra Kohler

SEVERIN BIGLER

Mit ihrer Aussage, als Parteilose würde sie 90 Prozent der Wählerschaft vertreten, sorgte die Badener Stadtammannkandidaten Sandra Kohler nochmals für Diskussionen. Von nordkoreanischen Verhältnissen war in den sozialen Medien die Rede. Ob das tatsächlich so ist, wird sich am Sonntag beim zweiten Stadtammann-Wahlgang zeigen. Mit Erich Obrist, parteilos, zuvor SP, und Markus Schneider (CVP, amtierender Vizeammann), hat sie jedenfalls zwei Kandidaten als Gegner, die es ihr im Kampf um die Nachfolge von Geri Müller (team) schwer machen werden.

Die Stadt Baden entscheidet ausserdem über die Kredite für das Sekundarstufenzentrum (98,5 Mio. Franken) und die Sanierung der Burghalde 1 (8,1 Mio. Franken). Das Budget kommt nicht vors Stimmvolk, weil der Einwohnerrat nach der Steuererhöhung des Kantons den Steuerfuss der Stadt um dieselben drei Prozente gesenkt hat.

Auch in Obersiggenthal ist der zweite Ammann-Wahlgang. Linus Egger (CVP) greift den amtierenden Dieter Martin (FDP) an. In Obersiggenthal wie auch in der Gemeinde Wettingen kommen wegen der Steuerfusserhöhungen zudem die Budgets vors Volk. Und in Wettingen kämpfen noch drei Kandidaten um das Amt des Vizeammanns: Markus Maibach (SP), Philippe Rey (parteilos) und Martin Egloff (FDP).