Gastronomie
Schon als Kind stand er in der Backstube: Italiener eröffnet Pasticceria in der Badener Altstadt

Der Italiener Giuseppe Caltabiano eröffnet direkt hinter dem Badener Stadtturm seine Pasticceria. Nach traditionellem Rezept stellt der ausgebildete Konditor dort süsse und salzige Spezialitäten her.

Larissa Gassmann
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Giuseppe Caltabiano bei der Arbeit.
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Werden in der Backstube von Giuseppe Caltabiano sorgsam von Hand befüllt: Die süssen Cannoli.
Auch Salziges darf im Angebot nicht fehlen.
Italienisches Zmorge: Frische Cornetto und heisser Caffè.
Füllen den Magen: Biscotti mit frischem Caffè.

Giuseppe Caltabiano bei der Arbeit.

Linda Continisio/REFIVE GmbH

Bereits im Alter von 16 Jahren durfte sich Giuseppe Caltabiano ausgebildeter Konditor nennen. Nun erfüllt sich der Italiener mit seiner Badener Pasticceria Da Giuseppe einen Herzenswunsch. Direkt hinter dem Stadtturm können nach der Ladeneröffnung süsse und salzige Spezialitäten genossen werden, heisst es in einer Medienmitteilung.

Nach traditionellem Rezept stellt Caltabiano Kuchen, Amaretti und Cannoli, herzhafte Pizzette und in der Weihnachtszeit Panettone her. Veganer kommen bei ihm dank knuspriger Arancini aus Erbsli und Minze auf ihre Kosten und auch die italienische Kaffeekultur darf nicht zu kurz kommen.

Er wollte nur zwei Jahre in der Schweiz bleiben

Schon als Kind half Caltabiano seinem Grossvater in dessen Betrieb aus. Praktisch in der Backstube geboren, sammelte er nach seiner Ausbildung wertvolle Erfahrungen in Nord- und Süditalien. 2008 reiste er schliesslich in die Schweiz, um die Backkunst seines Heimatlandes während zwei Jahren auch den Schweizerinnen und Schweizern näherzubringen.

Weil es ihm hierzulande derart gut gefiel, verwarf er seinen ursprünglichen Plan und wurde in der Schweiz sesshaft. Somit kommen die Badenerinnen und Badener in der Oberen Gasse 35 nun dauerhaft in den Genuss seiner täglich frisch zubereiteten Leckereien.

Hinweis

Ladeneröffnung: 5. Januar 2021

Das Da Giuseppe ist von Dienstag bis Freitag von 8:30 bis 18:30 Uhr und am Samstag von 08:30 bis 18 Uhr offen.

Die weiteren Gastro-News im Kanton Aargau:

Uezwil, 12. Januar: Generationen kauften im Uezwiler «Stiefeliryter» Brot, assen im Restaurant oder tranken in der Bar. Mitte Januar wird er abgerissen.
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Schöftland, 10. Januar: Das Lokal «Haltestelle» wurde abgerissen. Die Schöftler Innenarchitekten Markus Würgler und Dominic Bäni bewahrten 33 Stühle vor der Schuttmulde
Veltheim, 6. Januar: Pächter Christian Schübert will im Februar mit dem Konzept «Trinity» im Gasthaus Bären neu starten.
Bad Zurzach, 4. Januar: Der Traditionsgasthof Schlüssel verschwindet. An seiner Stelle werden Wohnungen gebaut. Das Tavernenrecht im seit zwei Jahren leerstehenden Gebäude im Bad Zurzacher Ortskern bleibt allerdings erhalten.
Wohlen, 4. Januar: Mit der Eröffnung ihres «Tom’s Diner» in Wohlen erfüllt sich für Carmen Stadelmann und Thomas Gieler heute ein lang gehegter Traum.
Leibstadt, 31. Dezember: Ein halbes Jahrhundert haben Theres und Urs Welte-Michel ihre Gäste im Landgasthaus «Schützen» bewirtet. 1970 übernahmen sie es in dritter Generation – jetzt schalten sie einen Gang zurück.
Villmergen, 31. Dezember: Die Wohler Frits van der Graaff und Sarah Dubler wagen trotz Coronakrise etwas in der Gastronomie und haben das Villmerger Bistro «Güggibueb» neu gepachtet.
Schinznach, 22. Dezember: Rettung in letzter Sekunde: Der «Bären» schlägt im 2021 neues Kapitel auf. Der Betrieb des Schinznacher Gasthofs soll dank einer neuen GmbH gewährleistet bleiben.
Wohlen/Brugg, 22. Dezember: Weil die Kunden wegblieben, hat Marco Polo seine Hotels in Wohlen und Brugg zu möblierten Wohnungen umgestellt. Das Hotel Sonne in Bremgarten bleibt wie bisher. Und in Bremgarten gibt es bald Take-away-Sushi.
Gränichen, 17. Dezember: Ein emotionales Schreiben erreichte die Gäste des Erlebniswirtshaus Rütihof am Mittwoch. Wirt Andreas Fetscher informiert über die temporäre Schliessung bis März 2021 – aber auch über die ungewisse Zukunft.
Bözberg, 17. Dezember: Die Türen des traditionsreichen Landgasthofs Vierlinden an der Bözbergstrasse bleiben zu. Im Amtsblatt ist der Konkurs der Vierlinden Gastro GmbH vorläufig publiziert.
Koblenz, 16. Dezember: Ferdinand und Angie Breg verkaufen die Liegenschaft samt Gasthaus «Engel». Was mit dem Lokal passiert, ist ungewiss. Das Ehepaar hat derweil im Kanton St. Gallen eine neue Herausforderung gefunden.

Uezwil, 12. Januar: Generationen kauften im Uezwiler «Stiefeliryter» Brot, assen im Restaurant oder tranken in der Bar. Mitte Januar wird er abgerissen.

Andrea Weibel