Wegen eines falschen «p» sitzen eine 39-jährige Deutsche und ihr 59-jähriger Landsmann in Haft: Sie betäubten und beraubten am 1. Juli in Basel eine Escort-Frau. Denselben Überfall planten sie in Spreitenbach. Dort wartete jedoch die Polizei, als sie ein Studio in einem Rotlichtbetrieb betreten wollten – der Mann mit einer Faustfeuerwaffe. Das Räuberpaar sitzt in Basel in Untersuchungshaft.

Eine Frau, die Wohnungen an Prostituierte vermietet, lieferte der Polizei den entscheidenden Hinweis. Das schreibt der «Blick». Demnach buchten die Täter denselben Service wie in Basel in Spreitenbach per SMS: zwei Stunden zu dritt für 600 Franken. Sie fragten, ob die Escort-Frau privat arbeite, denn sie würden keine Sex-«Clups» mögen. Ihr Verhängnis: Denselben Schreibfehler machten sie bereits bei der Buchung in Basel. Die Wohnungsvermieterin sagt gemäss «Blick», das sei der Telefonistin aufgefallen, die es ihr meldete.

Sie habe sofort die Polizei informiert. Diese erwartete die Deutschen in der gebuchten Wohnung. Der Mann wurde schliesslich vor der Wohnung, die Frau auf dem Parkplatz verhaftet. (mwa)