Stetten
Schulgebäude soll saniert und erweitert werden – für rund 2,9 Millionen Franken

1966 wurde es gebaut und 1985 mit einem Erweiterungsbau ergänzt: das alte Schulhaus in Stetten. Jetzt soll es saniert und ein zweites Mal erweitert werden. Aus diesem Grund beantragt der Gemeinderat an der Gemeindeversammlung am Donnerstagabend einen Verpflichtungskredit in Höhe von rund 2,9 Millionen Franken.

Carla Stampfli
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Stephan Schibli

Damit sollen unter anderem die Fassaden, die Fenster und die Aussentüren erneuert sowie die bestehenden WC-Anlagen ersetzt werden. Weiter ist geplant, die Schulzimmer mit interaktiven Wandtafeln auszustatten und zum Teil neu zu möblieren. Zudem ist über dem eingeschossigen Eingangsbereich ein Erweiterungsbau von rund 100 Quadratmetern vorgesehen. «Mit der zusätzlichen Fläche, die wir im alten Schulhaus schaffen wollen und den bereits bestehenden acht Klassenzimmern sind wir für die nächsten fünf Jahre in Sachen Schulraum gerüstet», sagt Gemeinderat Stephan Schibli (FDP).

Lifteinbau ist nicht nötig

Im Zuge der Sanierung und Erweiterung werden die beiden Gebäude auch behindertengerecht. So sieht das Bauprojekt vor, den bestehenden Stuhlraum auf der untersten Eingangsebene zu einer rollstuhlgerechten Toilette umzubauen. Auch soll die Türe beim Haupteingang mit einem elektrischen Türöffner nachgerüstet werden. Ein Treppenlift oder ein Lifteinbau verlangt die Behindertenorganisation Procap im alten Schulhaus hingegen nicht.

Wie werden die rund 95 Schülerinnen und Schüler der fünf Klassen der ersten bis vierten Primarstufe während der Bauphase unterrichtet? «Geplant ist, dass die lärmintensiven Arbeiten wie etwa verschiedene Abbrüche in die unterrichtsfreie Zeit verlegt werden», sagt Schibli. Die restlichen Arbeiten sollen bei laufendem Schulbetrieb vonstattengehen. «Dadurch, dass wir einen Erweiterungsbau realisieren, kann dieser im Laufe der Bauarbeiten als Schulzimmer benutzt werden.» Ausserdem werde ein zusätzlicher Raum im Gemeindehaus für den Unterricht zur Verfügung gestellt. «Mit dieser Lösung müssen wir keine Provisorien mieten und können rund 400 000 Franken einsparen.»

Stimmt die Gmeind dem Kredit zu, sollen die Bauarbeiten in den Frühlingsferien 2018 starten.

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