Kloster Fahr
Schwestern müssen dank neuer Holzschnitzelheizung nicht mehr schlottern

Im Kloster Fahr ist die neue Holzschnitzelheizung eingeweiht worden. Der Ersatz wurde nötig, nachdem die alte Schnitzelheizung im November 2011 nach 25 Jahren Laufzeit den Geist aufgegeben hatte.

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Die Schwestern segnen die Heizung ein.

Die Schwestern segnen die Heizung ein.

Anton Scheiwiler

Um die Räumlichkeiten einigermassen warmzuhalten, musste mit dem Ölbrenner geheizt werden. Das verursachte Öl-Kosten von rund 150 000 Franken sowie einen erheblichen CO2-Ausstoss.

Anlage kostet 450 000 Franken

Mit dem Einsatz nachhaltiger Technik kann der CO2-Ausstoss um 160 Tonnen pro Jahr reduziert werden. Rund die Hälfte des für die Schnitzelheizung benötigten Holzes stammt aus dem klostereigenen Wald, der durch das Klosterpersonal bewirtschaftet wird. Holz, das den hohen Qualitätsanforderungen als Baumaterial nicht genügt, wird in der Schnitzelheizung verbrannt. Der Rest wird aus der Nachbarschaft dazugekauft.
Die neue Anlage kostet rund 450 000 Franken. Weil dieser Betrag erst für die zweite Etappe der anstehenden Sanierungsarbeiten budgetiert war, wurde der volle Betrag vom Kloster aufgebracht. (az)

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