Eine See-Querung im Zürichsee gehörte für die Schülerinnen und Schüler der Badener Bezirksschule einst zum Standard-Programm. Dann wurde die Tradition für einige Jahre unterbrochen. Unter anderem, weil Wetter, Wassertemperatur und geplante Termine zu selten harmonierten. Unter der Gesamtleitung von Beni Steinemann, dem Fachleiter Sport, erlebte der beliebte Anlass gestern am Hallwilersee eine eindrückliche und bestens organisierte Neuauflage für alle Viertklässler.

Genötigt, die 1,3 Kilometer zwischen der Beinwiler Badi und der Einmündung des Teufenbachs an der Kantonsgrenze Aargau/Luzern zu bewältigen, wurde niemand. Wer sich im Wasser zu wenig sicher fühlte, begab sich auf eine Wanderung um den oberen Seeteil. 25 Schülerinnen und Schüler machten von diesem Angebot Gebrauch, 130 starteten gestaffelt zur Querung.

Jede Gruppe wurde von zwei Lehrpersonen im Pedalo begleitet, davon eine mit Rettungsbrevet. Für zusätzliche Sicherheit sorgte eine Gruppe der SLRG-Sektion Hallwilersee vom Rettungsboot aus.

Zuerst starteten die Mädchen von Beinwil aus. Die Knaben wurden mit dem Schiff zur «Seerose» transportiert und wanderten von dort zu ihrem Startplatz am Teufenbach. Den Begleitcrews blieb so eine unnötige Leerfahrt erspart. Die Strecke haben alle Gestarteten geschafft. Vier Mädchen waren noch so fit, dass sie auch den Rückweg schwimmend bewältigten, statt wie geplant per Schiff.