Baden

Sex-Grüsel geschnappt! Er hat die über 400 Briefe «aus Spass» verschickt

Hier wohnt der Sex-Grüsel von Baden

Hier wohnt der Sex-Grüsel von Baden

Er schickte über 400 perverse Briefe anonym an Frauen. Jetzt hat ihn die Aargauer Polizei erwischt. Vor den Beamten gab er alles zu. Wie erwartet handelt es sich um einen Rentner.

Die Kantonspolizei konnte einen 64-jährigen Mann als Verfasser hunderter anonymer Briefe ermitteln. Er ist geständig.

Intensive Ermittlungen führten die Kantonspolizei auf die Spur des 64-jährigen Schweizers aus dem Bezirk Baden. Er wurde anfangs dieser Woche festgenommen und hat ein vollumfängliches Geständnis abgelegt. Bei der Hausdurchsuchung fand die Kantonspolizei auch belastendes Beweismaterial.

Auf öffentlichen Parkplätzen Opfern aufgelauert

Der 64-Jährige hat zugegeben, sämtliche der über 400 Briefe selber verfasst zu haben. Seine Opfer habe er willkürlich ausgesucht. Viele davon will er auf öffentlichen Parkplätzen gesehen und deren Namen anhand eines alten Autoindex' ermittelt haben.

Frauen aus Spass verärgern

Der mutmassliche Täter gab weiter zu Protokoll, dass er keinerlei Absichten verfolgt habe, mit den Opfern persönlich in Kontakt zu treten oder seine teilweise geäusserten Drohungen in die Tat umzusetzen. Zum Motiv befragt gab er an, die sehr obszönen Briefe «aus Spass» versandt zu haben. Auch habe er die betroffenen Frauen damit «verärgern» wollen.

Schon wieder auf freiem Fuss

Der mutmassliche Täter ist wieder auf freiem Fuss. Die Ermittlungen der Kantonspolizei dauern noch an. Während rund eines Jahres hatte ein bis dahin unbekannter Täter über 400 Briefe mit obszönem Inhalt an zahlreiche Personen versandt. (zvg/cbk)

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1