Baden

Sie packen die letzten Zeitzeugen zum wichtigen Friedensvertrag aus

Archäologe Kurt Zubler (vorne l.), Museumsleiterin Carol Nater Cartier und Historiker Renger de Bruin (r.) kontrollieren den Zustand eines Tisches aus dem Utrechter Stadthaus, der im Historischen Museum in Baden gezeigt wird (im Hintergrund: Museumstechniker Hanspeter Dold).

Archäologe Kurt Zubler (vorne l.), Museumsleiterin Carol Nater Cartier und Historiker Renger de Bruin (r.) kontrollieren den Zustand eines Tisches aus dem Utrechter Stadthaus, der im Historischen Museum in Baden gezeigt wird (im Hintergrund: Museumstechniker Hanspeter Dold).

Das Historische Museum in Baden bereitet sich für die Sonderausstellung «Frieden verhandeln» vor. Hintergrund: Nach dem Spanischen Erbfolgekrieg wurde der Friedensvertrag vor 300 Jahren in Baden unterzeichnet.

Es wird fleissig gebohrt und geschraubt – am Sonntag startet die Sonderausstellung «Frieden verhandeln – Baden als Zentrum der europäischen Friedensdiplomatie 1714» im Historischen Museum.

Sie widmet sich dem Spanischen Erbfolgekrieg, der in Baden mit der Unterzeichnung des Friedensvertrages beendet wurde.

Alles geht mit weissen Handschuhen vonstatten, schliesslich dürfen keine Fingerabdrücke auf den originalen Ausstellungsstücken zurückbleiben: Eines davon ist der Tisch aus dem Utrechter Stadthaus, auf dem die Abgeordneten ihre Vollmachten vorwiesen.

«Zu den besonderen Ausstellungsstücken zählen sicherlich die Originalfundstücke vom Schlachtfeld Höchstädt», sagt Museumsleiterin Carol Nater Cartier.

Dazu zählen unter anderem Munitionskugeln, menschliche Schädel oder eine Arztschere, mit denen der Kriegsschauplatz dargestellt wird.

Bis zum 25. Januar 2015 erfahren Besucher, wie es zu diesem Krieg kam oder weshalb Baden ausgewählt wurde, um den letzten von drei Friedensverträgen zu unterzeichnen.

Mehr Infos finden Sie hier. 

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