Untersiggenthal/Baden

Siggenthal kommt unter die Fittiche der Stadtpolizei Baden

«Wir werden stärker»: Der Badener Polizeikommandant Martin Brönimann, sagt, weshalb die Fusion Sinn macht.

«Wir werden stärker»: Der Badener Polizeikommandant Martin Brönimann, sagt, weshalb die Fusion Sinn macht.

Die Stadtpolizei nimmt die Regionalpolizei Limmat-Aare-Reuss (LAR) in ihr Korps auf. Nötig wurde der Anschluss an Baden, weil die seit 2007 bestehende Regionalpolizei LAR nicht mehr im Stande war, die polizeilichen Standards zu erfüllen.

«Ich möchte euch in unserem Korps herzlich willkommen heissen und hoffe, dass sich eure beruflichen Träume und Wünsche in Baden erfüllen werden», sagte der Polizeichef der Stadtpolizei Baden, Martin Brönnimann, anlässlich der Übergabe gestern Nachmittag.

Im neuen Jahr wird die Regionalpolizei Limmat-Aare-Reuss (LAR), die für die Gemeinden Gebenstorf, Turgi, Untersiggenthal und Würenlingen zuständig ist, mit der Stadtpolizei Baden zusammengeführt.

«Wir werden stärker»: Der Badener Polizeikommandant Martin Brönimann, sagt, weshalb die Fusion Sinn macht.

«Wir werden stärker»: Der Badener Polizeikommandant Martin Brönimann, sagt, weshalb die Fusion Sinn macht.

Die vier Gemeinden haben im Juni dieses Jahres entschieden, dass der Gemeindevertrag mit der Regionalpolizei LAR aufgelöst und der neue Vertrag mit der Stadtpolizei unterzeichnet wird. Fünf Polizisten und eine Zivilangestellte der neun Mitarbeiter der Regionalpolizei werden 2016 in den Dienst der Stadtpolizei treten.

Zusammenarbeit hat sich bewährt

Nötig wurde der Anschluss an Baden, weil die seit 2007 bestehende Regionalpolizei LAR schon seit längerer Zeit nicht mehr im Stande war, die polizeilichen Standards auf personeller Ebene zu erfüllen.

«Als kleine Organisation war es schwierig für uns, den Vorgaben des Kantons beispielsweise betreffend der Doppelpatrouille zu entsprechen», sagte Gemeindeammann von Untersiggenthal und Vorsitzende des Führungsgremiums Marlène Koller.

Aus finanzieller Sicht wäre die Weiterführung des eigenen Polizeibetriebs kaum möglich gewesen. Der Personalbestand hätte weiter angehoben werden müssen, was zu Mehrkosten von zirka einer halben Million Franken geführt hätte.

Seit Anfang 2015 arbeitet die Repol LAR bereits intensiv mit der Stadtpolizei Baden zusammen. Die Zusammenarbeit mit Baden habe sich bewährt. Daher sei man überzeugt, den richtigen Entscheid getroffen zu haben, so Koller. «Wichtig ist für uns, dass der Polizeiposten im Gemeindehaus bleibt. Die Bevölkerung ist es sich gewohnt, dass die Polizei bei uns im Haus ist», sagt Koller.

Künftig wird die Einsatzgruppe Baden mit sechs Polizisten und Polizistinnen sowie drei Verkehrsinstruktoren am Standort in Untersiggenthal arbeiten. «Für die Stadtpolizei Baden bedeutet diese Fusion ein Schritt hin zum qualitativen Wachstum. Die Zusammenlegung dient uns als Grundlage, die eigene Organisation zu überprüfen und punktuell zu verbessern», sagte Brönnimann.

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