Untersiggenthal
Situation hat sich weiter verschlechtert: Die Steuern gehen nochmals rauf

Vor Jahresfrist erhöhte die Gmeind bereits den Steuerfuss von 100 auf neu 105 Prozent. Hauptgrund war der Einbruch bei den Aktiensteuern. Die Situation hat sich inzwischen weiter verschlechtert, lässt der Gemeinderat durchblicken, sodass er die drei Prozente des Steuerfussabtausches mit dem Kanton nicht weitergeben möchte.

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Der Steuerfuss soll in Untersiggenthal auf 105 Prozent rauf.

Der Steuerfuss soll in Untersiggenthal auf 105 Prozent rauf.

Sibylle Kienbaum

Darum schlägt er der Gemeindeversammlung vom Donnerstag, 30. November, vor, statt auf 102 Prozente runterzugehen, den Steuerfuss faktisch auf 105 zu erhöhen. Falls sich die Ertragssituation in Untersiggenthal nicht ändern sollte, wird es dann zu erneuten Steuerfussdiskussionen kommen, wenn der benötigte Schulraum realisiert werden soll und das Zentrumsprojekt baukreditreif wird.

Beim Kredit von 6150000 Franken für die Öffnung des Obersiggingerbaches handelt es sich um den Bruttobetrag. Dank Beiträgen von Kanton und Bund sowie der Limmatkraftwerke AG verringert sich der Gemeindeanteil auf netto 127'000 Franken.

Nebst diesem Kredit, Budget und Friedhofreglement wird die Versammlung noch über das Kinderbetreuungsreglement befinden. Auf dessen Basis erstellte die Gemeinde auch das Elternbeitragsreglement, wobei 22 Franken pro Tag als Basisbetrag von allen Eltern zu bezahlen sind. Ab Einkommen von 80'000 Franken bezahlen Eltern den Gesamtbetrag von 110 Franken. (-rr-)