Markus Dieth vor 20 Jahren
So machte der neue Grossratspräsident seiner «First Lady» den Antrag

Ihre Haare waren dauergewellt, seine noch dicht: Vor 20 Jahren hatten der frischgebackene Wettinger Grossratspräsident Markus Dieth und seine Liebste einen Auftritt im Regionalfernsehen. Sehen Sie, wie die beiden «Hochzeitspaar des Jahres» wurden.

Roman Huber
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Die Kopie auf einer alten Videokassette lagert gut aufgehoben zu Hause bei der Familie Dieth. Es ist ein Fernseh-Beitrag und zugleich ein Stück Familiengeschichte des designierten Grossratspräsidenten Markus Dieth.

Vor knapp 20 Jahren initiierte das legendäre Rüsler-TV, Vorgänger-Regionalfernsehen von TeleM1, den Wettbewerb «das Hochzeitspaar des Jahres». Sechs Hochzeitspaare, darunter Markus und seine Désirée meldeten sich an. Von jedem Paar wurde ein Filmporträt gemacht.

Dieses zeigt den heutigen CVP-Politiker und seine Frau als sportliches Paar, den Grossratspräsidenten im Speziellen als Gourmand, der sich gerne kulinarisch verwöhnen lässt, als Liebhaber von Burgunderweinen. Aber auch als leidenschaftlicher Klavierspieler, der als gewachsener Klassiker heute noch gerne in kleinem Rahmen ein Publikum mit Blues und Boogie Woogie unterhält.

Die Familie heute: Markus Dieth mit seiner Frau Désirée und den beiden Töchtern Ariane und Viviane (r.).

Die Familie heute: Markus Dieth mit seiner Frau Désirée und den beiden Töchtern Ariane und Viviane (r.).

Chris Iseli

Der Verlobte wusste von nichts

Die im seinerzeitigen Video aufzeichneten Eigenschaften sind ihm bis heute geblieben, wie an der Grossratspräsidentenfeier zu erfahren war. Dazugekommen ist später noch das Töff-Fahren, wovon ein gemütlicher Yamaha Chopper in Easy-Rider-Manier zeugt. Désirée und Markus Dieth sind im Jahre 1995 vom Tele-M1-Publikum denn auch tatsächlich zum Hochzeitspaar des Jahres gewählt worden.

Die Idee, an diesem Wettbewerb teilzunehmen, stammte von Désirée, damals noch mit Ledignamen Canales. Die spanischstämmige junge Frau überraschte damit ihren Bräutigam Markus. Als dieser an jenem Samstag aus dem Militärdienst nach Hause kam, wartete bereits Christin Bugmann, damals TV-Journalistin, mit der Kamera.

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