Ehrendingen
So war die Suche nach 300 Eiern im Wald

Für einmal schien nicht nur dem Osterhasen die Sonne schön aufs Fell: Das warme Frühlingswetter lockte viele zum traditionellen Ostereiersuchen in den Schladwald.

Annemarie Pelikan
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Für einmal schien nicht nur dem Osterhasen die Sonne schön aufs Fell. Dies hatte ihn anscheinend besonders übermütig gemacht, denn er versteckte seine bunt bemalten Eier im Unterholz rund um den Rastplatz Schladwald. Eine grosse Schar Eltern und Kinder war hierhergekommen, um diese zu finden. Eins, zwei, drei, los! – und schon stürmte Gross und Klein mit Körbchen und Taschen bewaffnet los.

Jedes Grasbüschel wurde umgekippt, jeder Asthaufen auseinandergenommen und jedes Baumloch inspiziert, um ja keines der bunt bemalten Eier zu übersehen. Während die Kinder eher nach Rot, Gelb oder Blau Ausschau hielten und sich über jedes gefundene Ei riesig freuten, galt das Augenmerk der Erwachsenen eher den gold-, silber- oder kupferfarbenen Eiern, denn ein solcher Fund versprach einen zusätzlichen kleinen Gewinn. Wer bei der Suche weniger Glück hatte, den trösteten die drei neckischen Osterhäschen mit Eiern aus Zucker und Schokolade. Zudem lockte der Kuchenstand mit zusätzlichen süssen Genüssen. Die obligaten Würste kamen zwar wegen des Feuerverbotes vom Gasgrill, schmeckten deswegen aber nicht weniger gut. Und männiglich genoss den sonnigen Osterspass, welchen der Verein Spiel und Spass schon seit Jahren organisiert. Ob wohl alle 300 Eier gefunden wurden?