Baden

Soulfood-Festival lockt Gourmets auf den Trafo-Platz

Auch Churros gab es am letzten Soulfood-Festival zu geniessen.

Auch Churros gab es am letzten Soulfood-Festival zu geniessen.

Der Anlass wird kompakter: Neu befinden sich alle Bereiche auf dem Badener Trafo-Areal. Die Organisatoren hoffen endlich auf Wetterglück.

Ob das Soulfood-Festival auch dieses Jahr wieder stattfindet, war im 2018 noch alles andere als sicher. Denn die vorherigen Male sei der Anlass defizitär gewesen, sagte Organisator Patrick Mösch damals. Das Badener Food-Festival war auf mehr Besucher angewiesen, doch bisher hatten die Organisatoren immer etwas Pech mit dem Wetter.

Im vergangenen Jahr spielte Petrus erneut nicht mit. Trotzdem: «Die Tendenz zeigte nach oben», sagt Mösch. Zwar seien die Zahlen noch immer nicht wie erwünscht ausgefallen. «Wirtschaftlich lohnt sich die Durchführung nicht», so der Organisator. «Aber wir stehen alle hinter dem Konzept und glauben daran.» Nun findet das Festival trotz schlechten Zahlen zum vierten Mal statt. Am Wochenende vom 16. bis 18. August dreht sich alles um regionales und nachhaltiges Essen, so das Credo des Anlasses. Neu befindet sich das Festival-Gelände in diesem Jahr rund um das Trafo-Areal. Früher waren einige der Bereiche in der Stadt verteilt. «Das war etwas unübersichtlich und hat es uns schwer gemacht, alles zu bewerben», sagt Patrick Mösch. Jetzt sei das Festival kompakter.

Nicht nur essen, sondern auch aufklären

In der Trafo-Halle wird ein Pop-up-Restaurant aufgebaut. Draussen auf dem Trafoplatz befindet sich die Streetfood-Area mit Food-Trucks und Zelten sowie mit auserwählten Gourmet-Ständen und einem Family–Areal, wo Kinder sich vergnügen können. Das Festival bietet aber nicht nur Essen an, sondern klärt an einer Podiumsdiskussion auch aktiv über Ernährung und Gesundheit auf. Treffpunkt ist am Samstag um 17 Uhr beim Eingang zum Trafo.

Nachhaltig soll auch die ganze Umsetzung sein: Seit den Anfängen setzen die Organisatoren deshalb auf kompostierbares Mehrweggeschirr. Dieses wird an Recycling-Stationen gesammelt und von der Axpo in erneuerbare Energien wie Biogas und Biodünger umgewandelt.

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