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Souveräner FC Baden: Er siegt locker 4:0 gegen den SC Goldau

Yves Weilenmann spielte gegen Goldau stark.

Yves Weilenmann spielte gegen Goldau stark.

Die Verhältnisse waren klar im 1.-Liga-Heimspiel des FC Baden. Der SC Goldau war der Esp-Truppe drastisch unterlegen. Yves Weilenmann lobt vor allem das Spiel seiner Mannschaft in der ersten Hälfte.

Yves Weilenmann hat gut lachen. Der FC Baden gewinnt gegen den SC Goldau mit 4:0 und läuft nicht einmal Gefahr, das Spielfeld nicht als Sieger zu verlassen. Weilenmann liefert auf der rechten Aussenbahn eine starke Partie ab und fällt mit zwei Assists positiv auf. In der 39. Minute schickt er Roman Herger in die Tiefe, der alleine vor dem Goldauer Tor keine Probleme bekundet, das 2:0 zu markieren. Mit dem Pausenpfiff erreicht Dejan Jakovljevic eine massgeschneiderte Flanke, die er zum 3:0 ins Netz köpfelt. Die Vorlage kam von Weilenmann.

Der FC Baden bekundete gegen einen tiefstehenden SC Goldau keine Mühe. Schon nach zehn Sekunden hätte er durch Herger in Führung gehen müssen, doch der Stürmer schlug nach einer Flanke Teichmanns über den Ball. «In der ersten Halbzeit haben wir wirklich gut gespielt», sagt Weilenmann. Er hat auf der rechten Seite über längere Zeit sehr viele Freiheiten genossen. Als die Gegenspieler enger bei ihm standen, verlagerte sich das Spiel mehr ins Zentrum, die beiden Stürmer Herger und Teichmann wurden immer wieder lanciert.

Das Konzept von Trainer Ranko Jakovljevic, bei dem vor dem Spiel eine gewisse Anspannung auszumachen war, ging voll auf. Nach mehreren ausgelassenen Chancen löste Captain Luca Ladner nach 24 Minuten den Knoten. Nach einem Fehlpass von Goldau-Goalie Ukaj konnte er aus 30 Metern unbehelligt einnetzen.

Teichmann per Penalty zum Endstand

Auch nach der Pause kontrolliert Baden die Partie. Immer wieder wird Weilenmann auf der rechten Seite angespielt. Seine Flanken verwerten die Mitspieler aber nicht. Dennoch erhöht Baden nach 64 Minu- ten auf 4:0. Christopher Teichmann darf zum Penalty anlaufen, nachdem er von seinem Gegenspieler gelegt worden war. Es ist auch das Endresultat.

Weilenmann zeigte sich hinterher zufrieden, auch wenn man noch mehr Tore hätte schiessen können. Aber der FCB blieb immerhin zum dritten Mal in dieser Saison ohne Gegentor und hat neu sieben Punkte auf dem Konto. Am Samstag reist er in den Jura zum FC Bassecourt. «Eine Mannschaft, die kampfbetont spielt», weiss Weilenmann. Auf dem schlechten Rasen könne man nicht gleich spielen wie auf dem heimischen Kunstrasen im Esp. «Da muss vielleicht auch mal ein langer Ball geschlagen werden.» Wenn Weilenmann weiter so stark in Form ist, kann auch das ein Erfolgsrezept sein.

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