Baden-Dättwil
SP Baden kritisiert «Inakzeptablen Eingriff ins Streikrecht» beim Spar

Die SP der Stadt Baden bekräftigt ihre Unterstützung für die streikenden Spar-Angestellten. Sie bezeichnet das Vorgehen, den Streik unter Androhung «physischer Staatsgewalt» aufzuheben, als einseitigen Entscheid.

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Die Unia-Fahnen und -Transparente wurden mit dem Streik-Ende versorgt. Nun sind die Juristen an der Arbeit. Alex spichale

Die Unia-Fahnen und -Transparente wurden mit dem Streik-Ende versorgt. Nun sind die Juristen an der Arbeit. Alex spichale

Alex Spichale

Am Donnerstag mussten die streikenden Angestellten in der Spar-Filiale Baden-Dättwil ihre Blockade aufgeben. Das Bezirksgericht Baden hatte angedroht, den Konflikt mit dem Einsatz physischer Staatsgewalt laut SP einseitig zu entscheiden.

Für die SP Baden ist dies ein inakzeptabler Eingriff in das Streikrecht. Umso empörender ist der Entscheid, da sich die Badener Justiz damit hinter einen absolut uneinsichtigen und sturen Arbeitgeber auf Seiten von Spar Schweiz stellt.

«Die Angestellten haben nichts weiter verlangt als genug Personal und Löhne, die zum Leben reichen. Diese Forderungen sind alles andere als überrissen» meint Andrea Arezina, Präsidentin der SP Stadt Baden. «Das Verhalten von Spar ist inakzeptabel.

Das Unternehmen hat seine Gewinne auf dem Buckel der Angestellten und ihren Arbeitsbedingungen gemacht. Wir erwarten, dass sich die Geschäftsleitung jetzt endlich zu Gesprächen bereit erklärt und die fristlosen Kündigungen rückgängig macht.»