Spreitenbach
Sparen wird auch in Spreitenbach immer schwieriger

Mit einem Umsatz von 43,129 Millionen Franken liegt das Budget 2013 der Gemeinde Spreitenbach im Rahmen des Budgets 2012. Die gebundenen Ausgaben steigen einmal mehr stark an - auf über 10 Millionen Franken.

Dieter Minder
Drucken
Teilen
Gemeinderat Stefan Nipp.

Gemeinderat Stefan Nipp.

Chris Iseli

«Wir können noch so viel sparen, diese hohen Zuwachsraten können wir nicht mehr auffangen», sag Gemeinderat Stefan Nipp zum Budget 2013. Im Vergleich zum Budget des laufenden Jahres steigen bei einem Teil der gebundenen Ausgaben die Kosten um rund 405 000 Franken auf 10,185 Millionen Franken.

Trotzdem ist es dem Gemeinderat gelungen, ein ausgeglichenes Budget, mit einem gleich bleibenden Steuerfuss von 101 Prozent vorzulegen.

Das Budget 2013 weist einen Umsatz von 43,129 Millionen Franken auf. Es liegt damit im Bereich des Budgets 2012, mit 43,098 Millionen Franken. Die Steuereinnahmen werden auf 22,35 Millionen Franken geschätzt. Auf der Ausgabenseite sind es primär die gebundenen Ausgaben, die die Gemeindekasse belasten. Im Vergleich zur Rechnung 2011 steigen sie um über 28% oder rund 2,26 Millionen Franken. Fast die Hälfte davon, 1,01 Millionen, entfallen auf den Defizitbeitrag für das Kantonsspital.Steigen werden auch die Ausgaben für Schulheime und Lehrerbesoldungen. Auf die gebundenen Ausgaben haben die Gemeinden keinen Einfluss, sie erhalten vom Kanton für diese Beträge einfach eine Rechnung.

Aktuelle Nachrichten