Oberrohrdorf

Spatenstich gibt Startschuss für 15 Millionen-Franken-Projekt

Los gehts: Markus Tschann, Ingenieur, Andreas Angehrn, Vertreter von der Granella AG, Dominik Studer, Vertreter vom Kanton, Gemeinderat Kurt Scherer und André Meier von der Elektro-Oberrohrdorf (v.l). Mathias Marx

Los gehts: Markus Tschann, Ingenieur, Andreas Angehrn, Vertreter von der Granella AG, Dominik Studer, Vertreter vom Kanton, Gemeinderat Kurt Scherer und André Meier von der Elektro-Oberrohrdorf (v.l). Mathias Marx

Bis 2022 sollen die Sanierungsarbeiten der Hauptstrasse andauern. Betroffen sind Badenerstrasse, Ringstrasse und Hochstrasse. Die erste Etappe bringt zwei neue Bushaltestellen, zwei Querungsinseln und ein durchgehendes Trottoire.

Mit Schaufeln bewaffnet haben die Verantwortlichen der Sanierung den Spatenstich inszeniert. Auf einer Zwei Kilometer langen Strecke auf der Badenerstrasse, Ringstrasse und Hochstrasse werden die Werkleitungen erneuert und ein lärmoptimierter Belag eingebaut.

Damit der Verkehr weiterhin zirkulieren kann, wird dieser Abschnitt auf 4 Etappen aufgeteilt.

Erste Etappe bis Mitte 2014

Die erste Etappe betrifft den Bereich von der Kreuzung zur Busslingerstrasse bis zur Dorfgrenze in Richtung Remetschwil. Im Bereich der Überbauung «Im Feld» werden zwei Bushaltestellen, zwei Querungsinseln und ein durchgehendes Trottoir gebaut.

Um am Ende dieser Etappe den Deckbelag einzubauen, werden trockenes Wetter und Temperaturen über 10 Grad Celsius benötigt, deshalb wird mit einer Zeitdauer bis im Juni 2014 gerechnet. In der zweiten Etappe wird die Ringstrasse erneuert.

Dabei soll ein Kreisel an der Kreuzung zur Busslingerstrasse entstehen. In der dritten Etappe soll am Dorfeingang im Ortsteil Staretschwil ebenfalls ein Kreisel gebaut werden – das soll die gefährliche Kreuzung entschärfen.

Das Bushaltehäuschen wird durch ein neues ersetzt, die Haltestelle wird verlängert, sodass zwei Busse gleichzeitig halten können. Es ist genügend Platz für behindertengerechtes Ein- und Aussteigen vorgesehen.

Die letzte Etappe betrifft die Badenerstrasse zwischen dem Dorfeingang Staretschwil und der Ringstrasse. Diese Etappe muss allerdings noch von der Gemeindeversammlung genehmigt werden.

Zwei Jahre pro Etappe

Gemeinderat Kurt Scherer rechnet mit einer Bauzeit bis 2022. «Wir haben für jede Etappe 2 Jahre eingeplant, und allenfalls gibt es dazwischen einmal ein Jahr Pause.»

Das Projekt ist eine Zusammenarbeit von Kanton und Gemeinde. Der Kanton ist nur für den Belag der Strasse zuständig. Die Werkleitungen sind Sache der Gemeinde. Die Gesamtinvestitionen für die Strassensanierung betragen 15 Mio. Franken. Für die erste Etappe wurde ein Kredit von 4.043 Mio. Franken genehmigt, davon gehen 2.24 Mio. Franken an den Strassenbau, die Gemeinde trägt davon 1.344 Mio. Franken.

Meistgesehen

Artboard 1