Baden

Spitalköche brillieren bei Aargauer Gastro-Wettbewerb mit Dessertkreation

Der 4.-platzierte Ramon Stutz und die 1.-platzierte Céline Erhart absolvieren im Kantonsspital Baden ihre Lehre als Koch.Yvonne Lichtsteiner

Der 4.-platzierte Ramon Stutz und die 1.-platzierte Céline Erhart absolvieren im Kantonsspital Baden ihre Lehre als Koch.Yvonne Lichtsteiner

Am 7. Aargauer Gastro- Wettbewerb für Lernende belegen zwei angehende Köche aus dem Kantonsspital Baden AG den 1. und 4. Rang. Sie verzauberten rund 400Gäste mit ihren Dessert-Menüs.

Schwedenschnitten, Pannacotta mit Himbeersauce, Luxemburgerli und zweifarbiges Tobleronemousse. Dieses kulinarische Menü lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Das fand am letzten Samstag im Bildungszentrum in Unterentfelden auch die Fachjury des 7. Gastro Aargau Wettbewerbs. Sie belohnten die Köchin hinter der Köstlichkeit mit dem 1. Rang. Das Jungtalent heisst Céline Erhart, ist 16-jährig, kommt aus Würenlos und absolviert eine Lehre als Köchin im Kantonsspital Baden.

Kulinarisch und exotisch

«Jeder musste sich ein Thema ausdenken und dazu ein Dessert kreieren», so Céline. «Eine Reise durch Europa», so lautete ihr Motto, das die rund 400 geladenen Gäste und Jury auf eine kulinarische Reise durch den Kontinent mitnahm. Exotisch und kreativ präsentierte sich auch der 17-jährige Ramon Stutz aus Birr.

Bei der Jury punkten wollte er mit dem Motto «Ein kleiner Gaumenschmaus». Ramon: «Ich habe mich für Mangopannacotta, Himbeermousse, Haselnussschnitten und Luxemburgerli entschieden.» Seine exotische Dessertkreation brachte dem angehenden Koch den 4. Rang.

Ausbildungsort: Spital

Zusammen mit Céline absolviert er die Lehre als Koch im Kantonspital Baden. Beide sind im 2. Lehrjahr.

Kantonsspital – ein aussergewöhnlicher Ausbildungsort für Köche. «Nein», findet Céline. «Mir gefällt es hier sehr. Bei der Suche nach einer Lehrstelle habe ich mich zwar auch in einem Restaurant umgeschaut.» Das habe Ihr aber nicht besonders zugesagt. «Die Arbeitszeiten sind hier besser. Am Abend müssen wir zum Glück nicht arbeiten», erzählt sie sichtlich zufrieden. Ramon fügt hinzu: «Die Arbeit im Spital ist anders als im Restaurant.» Es sei aber genauso abwechslungsreich.

Reisegutscheine als Preis

Beide seien stolz auf ihre Leistung und freuen sich über ihre Preise. Céline wurde für ihren ersten Rang mit einem Reisegutschein von 1000 Franken belohnt. Der 4. platzierte Ramon kann sich über einen Reisegutschein von 300 Franken freuen. Teilnehmen am nächsten Wettbewerb können die beiden nicht. Der Wettbewerb gibt es nur alle zwei Jahre.

Zukunftspläne haben aber beide. «Nach der Lehre will ich zuerst ein Jahr Pause machen und ins Ausland gehen», sagt Ramon. Der Reisegutschein komme ihm daher sehr gelegen. Céline schliesst nicht aus, doch irgendwann in einem Restaurant zu arbeiten. «Man weiss nie, wohin es einem treibt.»

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