Würenlos
Sportplatz wird schon wieder saniert

Weil der letzte Winter zu warm war, wird ein Jahr nach der Sanierung des «Ländli 2» wieder geschaufelt. Zusätzliche Drainagen sollen dafür sorgen, dass das Wasser besser ablaufen kann.

Martin Rupf
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Zusätzliche Drainagen sollen dafür sorgen, dass das Wasser auf dem Sportplatz Ländli 2 besser abfliessen kann.

Zusätzliche Drainagen sollen dafür sorgen, dass das Wasser auf dem Sportplatz Ländli 2 besser abfliessen kann.

zvg

Dieser Rasen braucht ein dickes Fell: Nachdem der Sportplatz Ländli 2 beim Neubau des Schulhauses Feld als Abstellplatz herhalten musste und darauf wieder instand gesetzt wurde, muss er jetzt schon wieder Grabungen und Arbeiten über sich ergehen lassen. Der Grund: Im Sommer dieses Jahres stellte sich heraus, dass das Regenwasser nicht genügend abfliesse und der Platz zusätzlich entwässert werden müsse, heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde.

Stellt sich die Frage, weshalb die Gemeinde – die notabene auf jeden Franken achten muss – nicht schon im Sommer 2013 daran dachte, eine Entwässerung zu erstellen, als der Platz damals teilsaniert wurde. «Die Entwässerungsprobleme haben sich nur deshalb ergeben, weil der letzte Winter zu wenig kalt und streng war», sagt Vizeammann Anton Möckel. Der diplomierte Gärtnermeister weiss, wovon er spricht.

«Ein strenger Winter verbunden mit Frost hätte dafür gesorgt, dass der Boden danach durchlässiger und poröser geworden wäre.» Doch nicht nur das Klima hat dazu geführt, dass sich der Platz nicht richtig entwässern kann. Möckel. «Durch die intensive Belastung des Platzes ist der Boden regelrecht zusammengepresst worden.»

Zusätzlich zur Instandstellung vor einem Jahr werden jetzt Drainageleitungen quer verlegt und an die bestehende Entwässerung angeschlossen. Gleichzeitig werden der bestehende Platz rekultiviert und die Unebenheiten ausgeglichen. Später, wenn die Rasenziegel wieder mit dem Untergrund verwachsen sind, werden dann noch Schlitze in den Boden gefräst und mit Kies gefüllt. «Damit soll die oberflächliche Entwässerung des Platzes gewährleistet werden», so Möckel.

Gmeind stimmt nicht darüber ab

Die Kosten für die Sportplatzentwässerung belaufen sich laut Möckel auf rund 90 000 bis 100 000 Franken. «Einen Kreditantrag müssen wir der Gemeindeversammlung aber nicht unterbreiten, weil dies in der Kompetenz des Gemeinderates liegt», sagt Möckel.

Geplant ist, die Sanierungen bis Ende Oktober abzuschliessen. «Das warme Wetter spielt uns jetzt in die Hände, weil so der Rasen bis zu den kalten Wintermonaten anwachsen kann», sagt Möckel.

Der Platz bleibt dann bis zirka Ende April 2015 gesperrt, ehe er für den Spielbetrieb wieder freigeben werden kann.

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