In ganz Fislisbach hat ein junger Schweizer Sprayereien hinterlassen. Womit der Schmierfink nicht gerechnet hat: Roman Jäggi und sein Kollege sehen den Täter bei seinem Werk, verfolgen ihn durch das Dorf. «Adrenalin hatten wir, ganz klar», sagte Jäggi gegenüber Tele M1. Ob der Täter vielleicht bewaffnet sein könnte, hätten sie sich gar nicht überlegt.

Beim Schulhaus Fislisbach überwältigen sie den Täter und übergeben ihn anschliessend der Polizei. Der 21-jährige Schweizer muss nun mit einer Strafanzeige rechnen. Er gibt zu, dass er an 15 Orten Schmierereien angebracht hat.

Die Kantonspolizei rät grundsätzlich davon ab, Täter selbst zu stellen. Im Zweifelsfall solle man lieber die Polizei rufen, auch wenn es in diesem Fall gut gegangen sei, erklärt Bernhard Graser, Mediensprecher der Kapo Aargau. (kob)