Spreitenbach
Spreitenbach: Feuerwehr zündet Schopf an – aus Versehen

Aus einer Feuerwehrübung wurde bitterer Ernst: Eigentlich hätten nur Holzpaletten brennen sollen. Doch dann fing ein Schopf Feuer. Schlussendlich standen 70 Feuerwehrleute im Einsatz.

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Ein morscher Schopf fing Feuer, nachdem eigentlich nur Holzpaletten hätten brennen sollen

Ein morscher Schopf fing Feuer, nachdem eigentlich nur Holzpaletten hätten brennen sollen

Leserfoto

Besorgte Leserreporter schreiben der «az» ein Mail: «In Spreitenbach brennts!». Tatsächlich stechen Flammen meterhoch in die Luft. Asche verteilt sich meterweit. Das Feuer ist in ganz Spreitenbach zu sehen. Dann kommt umgehend die Entwarnung: Es sei nur eine Übung, die jede Feuerwehr jährlich gesetzlich absolvieren muss. Das war am Freitagabend.

Liegenschaft: trocken und morsch
Doch die az weiss: Die Übung der freiwilligen Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen war nicht so geplant, wie sie passierte: In einer Abbruchliegenschaft zündete die Feuerwehr mehrere Holzpaletten an. Damit soll die Übung möglichst realistisch sein. Weil aber die Liegenschaft trocken und morsch war, griff das Feuer von den Paletten schnell auf den Schopf über - und der fing Feuer.

Das bestätigte gestern Feuerwehrkommandant Sven Imboden: «Es war nicht so geplant. Wir waren selbst überrascht, wie gross das Feuer wurde. Wir haben jedoch professionell gehandelt, sodass wir den Brand in einer Viertelstunde wieder gelöscht hatten», betont Imboden.

«Ich bin stolz auf meine Truppe»

Weiter sagt Imboden, dass sowohl Anwohner wie auch die Feuerwehrleute selbst nie in Gefahr standen. Imboden sieht das Ganze trotz allem positiv: «Ich bin stolz auf meine Truppe. Alle haben super reagiert!» Insgesamt standen beim Ernstfall 70 Feuerwehrleute im Einsatz. (sha)

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