Baden
Stadtammann Attiger: «Baden geht voran, helfen Sie dabei!»

Zu Jahresbeginn feiert Baden einen der grössten gesellschaftlichen Anlässe. Gemäss Tradition begrüsst der Stadtrat in der Trafohalle nicht nur die Bevölkerung zum Neujahrsapéro, sondern auch alle, die in irgendeiner Weise auf Stadtgebiet wirken.

Roman Huber
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Badener Neujahrsapéro in der Trafohalle
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Badener Neujahrsapéro in der Trafohalle Marc Périllard, Co-Präsident Stadtfest 2012, und Ehrenbürger Sepp Schmid (rechts).
Badener Neujahrsapéro in der Trafohalle Künstler Reto Lanzendörfer, Theatermann bzw. -frau Palino, Architekt und Botta-KritikerChristoph Lüber.
Badener Neujahrsapéro in der Trafohalle Neujahrsapéro in der vollen Trafohalle in Baden.
Badener Neujahrsapéro in der Trafohalle Gibt sich in der Heimatstadt die Ehre: Landammann Peter C. Beyeler mit Ehefrau Eva, Stadtrat Roger Huber mit Ehefrau Marie-Louise.
Badener Neujahrsapéro in der Trafohalle (v. l.) Jörg und Monika Wassmer, gut gelaunt (trotz Schulter in der Schlinge nach Skiunfall) und Bernhard mit Elisabeth Wiederkehr, frisch zurückgekehrt nach Baden.
Badener Neujahrsapéro in der Trafohalle Badens FDP-Präsident Matthias Bernhard mit Eva und Peter C. Beyeler.
Badener Neujahrsapéro in der Trafohalle Baufachgespräch unter Frauen mit (v. l.) Heidi Berger (externe Projektleiterin/flecto Raumentwicklung), Gabriela Barman und Katrin Reimann (beide städtische Abteilung Planung und Bau)
Badener Neujahrsapéro in der Trafohalle Freisinn von SP umgeben (v. l.): SP-Stadträtin Daniela Oehrli, Stadtammann Stephan Attiger (FDP-Grossrat), Gabriele Stemmer Obrist und Erich Obrist (SP-Einwohnerrat).
Badener Neujahrsapéro in der Trafohalle Neujahrsapéro in der vollen Trafohalle in Baden.

Badener Neujahrsapéro in der Trafohalle

Die Crew des Grand Casino mochte dem grossen Andrang auf Getränke und Häppchen gerade noch Herr zu werden.

Wie nachhaltig ist Politik?

In seiner Ansprache machte Stadtammann Stephan Attiger einen nahezu lückenlosen regionalen tour d'horizon. Am Anfang des Wahljahres stelle sich die Frage, ob die, teils von den Medien inszenierte, teils von ihr prominent begleitete laute Politik mehr Interessen wecken könne, begann Attiger. Für ihn könne nur Sachpolitik nachhaltig sein, eine Demokratie, die mit Kompromissen regiere. Damit schlug er den Bogen zur städtischen Wohnbaustrategie, in der sich Linke und Rechte im vergangenen Jahr getroffen haben.

Traditionell ist auch Attigers Ausblick auf grosse Projekte und nächste Schritte. Wiederholt stand da der Verkehr im Vordergrund. Der öffentliche Verkehr sei dabei konsquent zu fördern. Er verwies auf den im Grossen Rat erzielten Sieg beim Grosskredit für das Verkehrsmanagement der Region Baden-Wettingen. Die Verkehrsprojekte Baden-Zentrum mit dem Schulhausplatz als Kernvorhaben sollen im 2011 beschlussreif den Gremien in den Gemeinden und im Kanton vorgelegt werden können. «Auch hier sind viele Kompromisse notwendig gewesen», sagt Attiger.

Schritt vorwärts im Bädergebiet

Der Stadtammann ist überzeugt, dass die Verenahof AG mit der Stiftung Bad Zurzach einen soliden Partner gefunden habe, um Rehaklinik, Gesundheitshotel mit Gastroangebot und Thermalbad zu betreiben. Die Thermalquellen, die mineralreichsten der Schweiz, die einzigen Bodenschätze Badens, müssen laut Attiger als Wasser und als Energieträger gut genutzt werden.

Neben dem Vorhaben Trafo 2 widmete sich Attiger eingehend der Vielfalt der Kultur in Baden, deren neues Konzept noch im Januar in den Einwohnerrat gelangen werde. Beim Kurtheater rechnet Attiger mit dem Durchbruch für eine gute bauliche Lösung. Abgesehen von Alstom gehe es der Wirtschaft in der Region gut. Beste Voraussetzung also, dass - wie sich Attiger wünscht - Baden im Städteranking seinen Platz in der Spitzengruppe verteidigen kann.