Stadtammannwahl Baden
Stadtammann-Kandidat Markus Schneider zieht sich zurück

Recherchen von Tele M1 zeigen: CVP-Kandidat Markus Schneider wird nicht mehr für das Amt des Stadtammanns kandidieren. Gegenkandidat Geri Müller bedauert das. Ein weiterer Akt in der unendlichen Geschichte einer Wahl.

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Die Spatzen pfeifen es schon von den Dächern, doch er will erst am Dienstag informieren: Markus Schneider, Kandidat für das Amt des Badener Stadtammanns. Einem Reporter von Tele M1 bestätigte der bürgerliche Politiker indes diese Absicht. Vor laufender Kamera will er sich aber erst am Dienstag, 22.Januar äussern.

Sein Gegenspieler Geri Müller indes bedauert den Rückzieher von Markus Schneider: «Ich finde es schade. Die Badener hätte eine grosse Auswahl gehabt für die Wahlen im März.»

Wie die az berichtete, soll per Handschlag vereinbart worden sein, dass Schneider auf den zweiten Wahlgang zugunsten des FDP-Kandidaten verzichte. Zur Frage, ob sich Markus Schneider nun tatsächlich zurückziehen wird, wie es per Handschlag abgemacht wurde, wollte sich Schneider nicht äussern. «Wir nehmen uns jetzt einen Tag Auszeit und werden alle wichtigen Entscheide am Dienstag fällen.»
Der Handschlag kam vor den Wahlen zustande, als die bürgerlichen Stadtammann-Kandidaten Markus Schneider (CVP) und Roger Huber (FDP) abmachten, dass der schlechtere Kandidat des 1. Wahlgangs im 2. Wahlgang gegen Geri Müller nicht mehr antreten wird. Dies, um die Chancen zu erhöhen, dass die Bürgerlichen den Stadtammann-Sitz verteidigen können, den sie seit 1948 besetzen. Weil Schneider weniger Stimmen als Huber holte, wäre er gemäss Handschlag zum Verzicht verpflichtet. Er hatte letzte Woche bekräftigt, sich an den Deal halten zu wollen. (cls)