Stadtammannwahl Baden
Stadtammann-Wahl: Entscheid der CVP fällt erst am Dienstag

Verzichtet Markus Schneider auf den 2. Wahlgang im Kampf um das Amt des Badener Stadtammanns? Gemäss Abmachung mit FDP-Kandidat Roger Huber wäre er dazu verpflichtet - die CVP nimmt sich nun aber erst einmal einen Tag Auszeit.

Pirmin Kramer
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Markus Schneider (CVP).

Markus Schneider (CVP).

Geri Müller (team) tritt zum zweiten Wahlgang bei den Badener Stadtammann-Wahlen an - und er fordert Markus Schneider (CVP) ebenfalls dazu auf. "Wir haben den Entscheid von Geri Müller zur Kenntnis genommen", sagt Matthias Gotter, CVP-Präsident der Stadt Baden. "Der Vorstand und die Fraktion der CVP Baden wird am Dienstagabend entscheiden, wie es mit Markus Schneider weitergeht. Ebenso werden wird die Frage diskutieren, in welcher Form wir Unterstützungsarbeit leisten können im 2. Wahlgang."

Zur Frage, ob sich Markus Schneider nun tatsächlich zurückziehen wird, wie es per Handschlag abgemacht wurde, wollte sich Gotter nicht äussern. "Wir nehmen uns jetzt einen Tag Auszeit und werden alle wichtigen Entscheide am Dienstag fällen."

Der Handschlag kam vor den Wahlen zustande, als die bürgerlichen Stadtammann-Kandidaten Markus Schneider (CVP) und Roger Huber (FDP) abmachten, dass der schlechtere Kandidat des 1. Wahlgangs im 2. Wahlgang gegen Geri Müller nicht mehr antreten wird. Dies, um die Chancen zu erhöhen, dass die Bürgerlichen den Stadtammann-Sitz verteidigen können, den sie seit 1948 besetzen. Weil Schneider weniger Stimmen als Huber holte, wäre er gemäss Handschlag zum Verzicht verpflichtet. Er hatte letzte Woche bekräftigt, sich an den Deal halten zu wollen.

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