Der statutarische Teil ist an der Generalversammlung in der Regel eine kurze Angelegenheit. Diesmal jedoch nahm sich Verwaltungsratspräsident Peter Blöchlinger die gebührende Zeit, um das langjährige Wirken des verstorbenen Peter Probst, VR-Präsident der Spielbank Baden AG und juristischer Experte in Sachen Spielcasino, zu würdigen.

Probst gehört seit 1991 zur Stadtcasino-Crew und setzte damals auf die Karte Spielcasino. Massgeblich sei er laut Blöchlinger dafür verantwortlich, dass die A-Lizenz nach Baden geholt wurde und die Stadtcasino AG zu einem gefragten Casino-Partner wurde.

Dass das Grand Casino heute von der deutschen Gauselmann-Gruppe als Partner für Casino-Projekte in Sachsen-Anhalt und in Wien angefragt worden sei, führte Blöchlinger auf die Verdienste des Verstorbenen zurück. Heute führt Jurist Jürg Schärer als Nachfolger das VR-Präsidium der Spielbank Baden AG.

Grundsätzlich konnte Blöchlinger Positives von der Casino-Front berichten. Baden wolle sich aufgrund der neuen Konkurrenz in Zürich als House of Entertainment etablieren.

Über Zahlen, wie weit das Zürcher Casino Baden bislang geschadet hat oder Sachen zufügen werde, konnte und wollte sich Blöchlinger nicht äussern. Das sei wie Kaffee-Satz lesen, meinte Blöchlinger. Immerhin ist verschiedentlich zu hören, dass sich die Einbussen unter den befürchteten Zahlen befänden.

Die Aktionäre liessen sich die Freude über eine erneute Ausschüttung von 25 Franken Dividende je Aktie nicht nehmen oder genossen bei herrlichem Sommerwetter ganz einfach den gelungenen Apéro riche des Trafo-Teams von Roberto Scheuer.