Baden

Stadtfest Baden: Ohne Festpass gibt es keinen Festspass

So farbenfroh wie die Festplaketten wird sich auch das Stadtfest Baden 2012 präsentieren.

So farbenfroh wie die Festplaketten wird sich auch das Stadtfest Baden 2012 präsentieren.

Anders als bei Badenfahrten, wird die Plakettenpflicht beim Stadtfest konsequent durchgesetzt. Das Organisationskomitee rät, die Plaketten vor Festbeginn zu erwerben.

Noch 50 Tage, dann beginnt endlich das Stadtfest Baden. Vom 17. bis zum 26. August wird sich die Bäderstadt in eine einzige Festhütte verwandeln. Während zehn Tagen kommen Festbesucher von nah und fern in den Genuss von Konzerten, Shows, kulturellen Darbietungen sowie aufwendig gestalteten Festbeizen.

Es versteht sich von selbst, dass dieses zehntägige Angebot nicht gratis sein kann – wer das Fest besuchen will, muss eine Festplakette kaufen. «Bis heute haben wir bereits rund 15000 Festplaketten verkauft», sagt Chris Klein vom Stadtfest-OK. Dabei hätten viele Personen vom Weihnachtsvorverkauf Gebrauch gemacht – der Festpass konnte für 35 statt 40 Franken erworben werden. «Total haben wir rund 60000 Plaketten vorproduziert», sagt Klein. Wenn die Nachfrage grösser sei, könne man mehr Plaketten produzieren lassen.

Konzertbesuch nur mit Plakette

Das Stadtfest-OK ruft Festbesucher auf, die Plaketten in den kommenden Wochen zu kaufen. «Wir wollen einen reibungslosen Festbetrieb. Das ist eher gewährleistet, wenn Festbesucher bei Ankunft auf dem Festgelände bereits eine Plakette haben», hält Chris Klein fest. Damit spielt er auf die Tatsache an, dass der Festpass-Kauf nicht mehr wie an Badenfahrten auf freiwilliger Basis beruht, sondern dass dieser durchgesetzt wird. «Uns geht es um die Solidarität als auch darum, dass sich jeder an den Infrastrukturkosten beteiligt, der vom Stadtfest profitiert.»

Muss man also an jeder Ecke mit Kontrollen rechnen oder gar befürchten, vom Gelände verwiesen zu werden, wenn man keine Plakette hat? Chris Klein gibt Entwarnung: «Grundsätzlich gilt die Plakettenpflicht natürlich erst ab dem Abend – also ab Festbeginn.» Man werde aber an besonders frequentieren Stellen Kontrollen positionieren und die Besucher auffordern, eine Plakette zu kaufen. «Betroffen ist der Zutritt zur Konzertbühne im Graben, der Durchgang beim Kriesi-Areal, die Niklausstiege und die Passage vor dem Theaterplatz», sagt Klein.

Dass es dabei zu Rückstau und erhitzten Gemütern kommen wird, glaubt Klein nicht. Man werde an diesen Standorten extra viele Plaketten-Verkäufer positionieren.

Vereine: Zustupf dank Plaketten

Das OK betont, dass man mit den rund 15000 verkauften Plaketten absolut im Fahrplan sei. Darin enthalten sind auch die Pflicht-Plaketten, welche die Festbeizen-Betreiber beziehen und anschliessend wieder verkaufen mussten. Chris Klein ruft Vereine, die noch mehr Festplaketten hätten verkaufen können, auf, weiter Festpässe beim OK zu beziehen. «Das kann für Vereine durchaus lukrativ sein, weil sie die Plaketten bei uns zum Vorzugspreis erhalten.»

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