Baden
Stadtporträt der anderen Art: Badenfilm feiert im Trafokino Premiere

Am Donnerstag fand die Premiere des Films «Baden – Menschen – Stadt – Geschichten» im Trafokino statt. Der Film berührt. Zuschauer und auch Produzent sowie Regisseur sind zufrieden mit der Produktion.

Katia Röthlin
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Das Publikum im Trafokino lässt den neuen Film über Baden auf sich wirken

Das Publikum im Trafokino lässt den neuen Film über Baden auf sich wirken

Alex Spichale

Das Publikum zeigt sich nach der Premiere des neuen Films über Baden beeindruckt. Berührend, emotional, grossartig gefilmt, hört man beim Apéro.

Produzent Hubert Staubli und Regisseur und Kameramann Michael Spindler sind sichtlich zufrieden.

Über zwei Jahre sind seit der ersten Idee vergangen, gestern nun flimmerte der Film «Baden - Menschen - Stadt - Geschichten» im Trafokino über die grosse Leinwand.

Es ist kein typisches Stadtporträt, das da entstanden ist. Zahlen und Fakten fehlen weitgehend. Hingegen werden Geschichten erzählt. Geschichten von Menschen, die in dieser Stadt leben und arbeiten. Liebesgeschichten sind es, wunderschön gefilmt, musikalisch gut in Szene gesetzt.

«Hervorragende Qualität»

Auch Kino-Unternehmer Peter Sterk zeigt sich begeistert und attestiert dem Film eine «hervorragende Qualität».

Sterk ist überzeugt, dass dieser Film auf die Kinoleinwand gehört, und hat ihn ins Vorprogramm zum Giacobbo-Film «Der grosse Kanton» aufgenommen. Robert Sailer, Präsident der City Com, findet den Film frisch und locker.

Das gefalle ihm. Stadtarchivar Andreas Steigmeier hat der Film berührt, und Peter Siegenthaler, Inhaber des Whiskyladens Cadenheads, braucht gar das Wort «brillant».

Yann Moor, der als Sponsorenvertreter der ABB die Premiere besuchte, zeigte sich beim anschliessenden Podium überzeugt, dass dieser Film den Unternehmen auch bei der Personalrekrutierung helfen könne.

Einige kritische Stimmen waren am gestrigen Abend auch zu hören. Vor allem fehle das eine oder andere. So vermissten einige Bilder der schönen Wohnquartiere oder die Ausbildungsmöglichkeiten oder das Einkaufen.

Michael Spindler betonte während einer Podiumsdiskussion, dass der Film sich weiter entwickeln soll. Das Projekt sei nicht abgeschlossen.

Gärtner, Einwohnerratspräsident und Feuerwehrkommandant Toni Suter brachte es so auf den Punkt: «Natürlich gibt es Aspekte, die fehlen, aber der Film würde einfach zu lang und zu schwer.»

Und Thomas Lütolf, Leiter des Standortmarketings, gab zu bedenken: «Mit 21 Minuten sind wir am absoluten Limit.»

Mehr Informationen finden Sie unter www.badenfilm.ch

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