Baden
Stadtrat Baden: Nach dem Oktoberfest zurück in den normalen Alltag

Gestern tagte der Stadtrat das zweite Mal unter dem entmachteten Stadtammann Geri Müller. Dieser bedankte sich am Personalfest für die Arbeit seiner Angestellten und vermied es dabei, die Affäre um seine Nacktselfies anzusprechen.

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Geri Müller ging in seiner Rede am Personalfest der Stadt Baden nicht auf den Rummel um seine Person ein.

Geri Müller ging in seiner Rede am Personalfest der Stadt Baden nicht auf den Rummel um seine Person ein.

Alex Spichale

«Die am 17. August im gegenseitigen Einvernehmen beschlossene Interimslösung zur Ressortführung durch den Vizeammann gilt vorläufig noch.»

So viel war gestern von der Kommunikationschefin Jacqueline Keller Borner im Anschluss an die zweite Sitzung unter Führung von Stadtammann Geri Müller nach seiner Rückkehr zu erfahren.

Weitere Informationen, so unter anderem über die angekündigte Mediation gab es keine, weder offiziell noch von Stadtratsmitgliedern. Der Stadtrat will damit zum Ausdruck bringen, dass er zur Normalität zurückkehren und sich seinen Geschäften widmen möchte.

In den Abteilungen mag man bereits nicht mehr diskutieren über die ganze Affäre um den Stadtammann. So war von mehreren Seiten innerhalb der Verwaltung zu hören, dass dies kein Thema mehr sei und schon gar nicht das Tagesgeschäft beeinflusse.

Rede und das Fass angezapft

Über 300 Mitarbeitende feierten am Freitagabend gemeinsam ihr «Oktoberfest» in der Trafohalle.

Das Fest sei überaus gelungen gewesen, war von vielen Stimmen zu hören. Auch die Kommunikationschefin bestätigt dies und spricht von einem sehr stimmungsvollen Mitarbeiterfest mit grosser Beteiligung.

Eine wichtige Rolle spielte dabei Stadtammann Geri Müller, der erstmals vor all seine Mitarbeitenden trat und mit dem Fassanstich das «Oktoberfest» in Fahrt brachte.

Der Stadtammann brachte in der Ansprache seine Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden zum Ausdruck und dankte ihnen für ihren Einsatz zugunsten der Stadt und der Bevölkerung.

Müller ging weder auf den Rummel um seine Person in den vergangenen Wochen ein noch nahm er Stellung zu Vorkommnissen oder persönlichen Vorwürfen. (-rr-)

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