Baden

Standortvorteil: Warum gleich drei Informatik-Firmen gleichzeitig an die Haselstrasse ziehen

Thomas Umbricht und Ruedi Burianek (Mint it AG), Philipp Emmenegger (Itegrity AG) und Maurizio Galati (Magal GmbH).

Thomas Umbricht und Ruedi Burianek (Mint it AG), Philipp Emmenegger (Itegrity AG) und Maurizio Galati (Magal GmbH).

Mit der Itegrity AG, der Magal GmbH und der Mint IT AG ziehen gleich drei Informatik-Firmen an die Badener Haselstrasse. Ausgerichtet sind die drei Firmen auch auf internationale Kundschaft.

Rund drei Monate wurde an der Haselstrasse intensiv umgebaut. Jetzt sind mit der Itegrity AG, der Magal GmbH und der Mint IT AG gleich drei IT-Firmen in Baden eingezogen. Damit soll dem Kunden an einem Ort das ganze Paket angeboten werden können. Die Mint IT ist für die Infrastruktur und Hardware zuständig, die Itegrity kümmert sich um die Software und Magal macht die Beratung und Konzeption.

Damit soll den Kunden ein mühsames und oft sowohl nerven- als auch zeitraubendes «Pingpong-Spiel» erspart bleiben. Sie können einfach einen Tisch weiter und das Problem mit dem Fachmann direkt vor Ort besprechen. Angesprochen werden sollen damit kleine Firmen mit nur ein paar Angestellten genauso wie grosse KMU mit mehreren hundert Mitarbeitern.

Ausgerichtet sind die drei Firmen aber auch auf internationale Kundschaft, sprechen doch alle Angestellten fliessend Englisch und sind mit den Lösungen von möglichen Problemen von exportorientierten Unternehmen rund um die Themen Währung, Lager und Logistik vertraut.

Baden als Standortvorteil

Dass die drei Firmen sich in Baden niedergelassen haben, ist kein Zufall, sondern bewusst und strategisch gewählt. «Die Nähe zu Zürich ist sicherlich von Vorteil. Zudem macht es für uns möglicherweise auch die Suche nach neuen, jungen IT-Talenten einfacher als an anderen Orten», erklärt Philipp Emmenegger, der CEO der Itegrity AG. Der Name Emmenegger kommt vielleicht dem einen oder anderen bekannt vor: Sowohl Philipp als auch sein Bruder David sind von der in der Gegend bekannten Autohändler und Garagisten-Familie Emmenegger.

Auch der Stadtammann freut sich

Nach der Besichtigung der neuen Räumlichkeiten, die mit rund 12 Arbeitsplätzen ausgestattet sind, fand die offizielle Eröffnung im Kino Trafo statt. Auch der Stadtammann freut sich, dass gleich drei neue IT-Firmen in die Bäderstadt ziehen. «Ob wir jetzt dann gleich mit Zürich oder Zug mithalten können wird sich zeigen, aber wir hoffen es und bieten mit der Standortförderung die nötige Unterstützung», erklärt Markus Schneider.

Itegrity-CEO Philipp Emmenegger verriet, dass dies hoffentlich erst der Anfang war für Baden. Sie möchten weitere wachsen und einen IT-Hub in Baden entstehen lassen. Weil unsere Zukunft sowohl privat als auch beruflich und in jeder Lebenssituation eng mit der Digitalisierung verknüpft ist, wagte Zukunftsforscherin Karin Frick vom Gottlieb-Duttweiler-Institut einen Blick auf das, was noch kommen könnte oder zumindest möglich ist.

Für die Generation der «Digital Native» sicherlich ein faszinierender und verlockender Ausblick, was in Zukunft alles noch optimiert, automatisiert und effizienter gelöst werden könnte. Für den einen oder anderen Gast im Trafo war es vielleicht sogar etwas beunruhigend zu hören, was alles noch auf uns zukommen könnte. Die vielen Fragen und Anregungen konnten danach bei einem Apéro riche ausführlich diskutiert und die drei neuen IT-Firmen in Baden willkommen geheissen werden.

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