Baden
Stau bis in Kanton Zürich: Bareggtunnel musste wegen brennendem Lastwagen gesperrt werden

Ein Defekt an einem Lastwagen verursachte gestern Nachmittag im Bareggtunnel dichten Qualm. Die Kantonspolizei musste die Röhre in Richtung Bern vorübergehend sperren. Die Folge waren lange Staus.

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Verkehrsstau am Bareggtunnel (Symbolbild)

Verkehrsstau am Bareggtunnel (Symbolbild)

Keystone

Bei der Kantonspolizei Aargau gingen am Mittwoch, kurz nach 14 Uhr, mehrere Meldungen über einen Lastwagenbrand im Bareggtunnel ein. Wie auch die Bilder der Verkehrsüberwachung zeigten, war die Tunnelröhre in Richtung Bern tatsächlich mit dichtem Rauch gefüllt.

Sofort alarmierte die Verkehrsleitzentrale die Feuerwehr, sperrte den Tunnel und schaltete die entsprechenden Signalisationen.

Gleichzeitig rückten mehrere Polizeipatrouillen sowie die Feuerwehr Baden aus. Bis diese eintrafen, hatte die Verkehrsleitzentrale die Lüftung des betroffenen Tunnelabschnitts auf maximale Leistung geschaltet.

So hatte sich der Qualm bereits gelichtet, als die Atemschutztrupps der Feuerwehr zum vermeintlichen Brandherd vorrückten. Wie sich zeigte, war ein Lastwagen betroffen, welcher jedoch nicht mehr brannte. So erübrigte sich ein Löscheinsatz.

Stau bis in den Kanton Zürich

Gegen 14.30 Uhr konnte die Verkehrsleitzentrale einen der drei Fahrstreifen des betroffenen Tunnels freigeben.

Gleichzeitig lief die Bergung des Lastwagens an. Diese Arbeiten und die aufwändigen Kontrollen des Tunnels dauerten bis gegen 16 Uhr, worauf die Röhre wieder normal befahrbar war.

Die einschneidende Verkehrsbehinderung führte von Beginn weg zu Rückstau, der stetig anwuchs. Dieser reichte zeitweise bis weit in den Kanton Zürich zurück.

Auch in der Region Baden brach der Verkehr teilweisezusammen. Die Verkehrslage entspannte sich erst im Laufe des Abends.

Wie spätere Abklärungen ergaben, war beim Lastwagen während der Fahrt ein technischer Defekt aufgetreten. Den daraus entstandenen Brand konnte der Chauffeur noch rechtzeitig mit seinem Handfeuerlöscher löschen.

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