Museum
Steinzeit-Krimi endet mit Happy End

Die AZ Leserwanderung Niederweningen war ein Höhepunkt für das Mammutmuseum. Dort wurde den Beteiligten ein prähistorischer Krimi vorgelesen. Die Rede ist gar von einer «Weltpremiere».

Dieter Minder
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Blick ins Museum in Niederweningen, mit dem grossen und dem kleinen Mammutskelett.

Blick ins Museum in Niederweningen, mit dem grossen und dem kleinen Mammutskelett.

Walter Schwager

Der prähistorische Kriminalroman «Mammuthus» endet mit einem Happy End, dies erfuhren rund 100 Personen in Niederweningen. Rudolf Hauser, Präsident des Fördervereins Mammutmuseum, kündigte den Roman an der Vereinsversammlung als Weltpremiere an. Autor des Krimis ist der am Projekt «Eiszeiten und Klimawandel» beteiligte Geologe Hans Rudolf Graf, dessen Hobby das Schreiben von Kriminalromanen ist. In seinen modernen Romanen ist Inspektor Tanner die Hauptperson. Sein steinzeitlicher Held heisst «Spurensucher», wird aber «Wohnt unter Tannen» genannt und ist damit, ein Vorgänger von Tanner.

Die ordentlichen Traktanden des Vereins konnten diskussionslos abgewickelt werden. Zu den Höhepunkten im vergangenen Jahr gehörten die Beteiligung an der Kulturnacht Zurzibiet, die Präsentation der Broschüre über das Projekt «Eiszeiten und Klimawandel» sowie die Leserwanderung der az Aargauer Zeitung. «Die AZ-Wanderung war auch für uns ein grosser Erfolg, obwohl der Ansturm unsere Kapazität zeitweise überschritt», sagte Präsident Hauser.

Am 20. Mai beteiligt sich das Mammutmuseum Niederweningen am Internationalen Museumstag. Es ist von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Im Rahmen einer Matinee wird bereits von 10.30 bis 12 Uhr die neue Sonderausstellung «Mammut und Wollnashorn, die Eiszeitriesen» präsentiert. Dabei werden Bilder und Fakten über diese beiden längst ausgestorbenen Eiszeittiere präsentiert.