Wettingen

Stelle eines Sportkoordinators soll erneut geprüft werden

Bekommt die Sportstadt doch einen Sportkoordinator?

Bekommt die Sportstadt doch einen Sportkoordinator?

Der Wettinger Gemeinderat wurde vom Einwohnerrat beauftragt, die Schaffung der Stelle der Sportkoordination erneut zu prüfen. Die Situation für die Sportvereine sei unbefriedigend, sagte GLP-Einwohnerrätin Manuela Ernst.

An der Sitzung des Wettinger Einwohnerrats am Donnerstagabend stand zunächst die Inpflichtnahme von Markus Zoller (CVP) auf dem Programm. Er ersetzt den zurückgetretenen Parteikollegen Roland Michel, der nach Fislisbach umgezogen ist. Gleichzeitig gab Einwohnerratspräsident Christian Pauli (FDP) bekannt, dass Besir Kisa (SP) aus beruflichen Gründen seinen Rücktritt eingereicht hat.

Das Kreditbegehren des Gemeinderats von 32'000 Franken für die Überprüfung des Führungsmodells der Gemeindeverwaltung Wettingen wurde vom Einwohnerrat mit 43 Nein-Stimmen bei einer Enthaltung klar abgelehnt.

Ein Postulat der FDP und eine Interpellation von Manuela Ernst (GLP) betrafen die Prüfung der Schaffung der Stelle eines Sportkoordinators. Es könne nicht sein, dass Wettingen sich Sportstadt nenne, aber keinen Sportkoordinator habe, sagte Ernst. Die Situation der Sportvereine sei unbefriedigend. Der Gemeinderat wurde beauftragt, die Schaffung der Stelle der Sportkoordination erneut zu prüfen. Der Einwohnerrat sagte mit 35:8-Stimmen (eine Enthaltung) Ja dazu.

Das Postulat der FDP-Fraktion betreffend Führungsstruktur der Schule Wettingen nach Abschaffung der Schulpflege wurde knapp mit 22:21-Stimmen bei einer Enthaltung an den Gemeinderat überwiesen. Der Gemeinderat hatte das Postulat zur Entgegennahme empfohlen.

Das Postulat der GLP betreffend Vergütung Photovoltaik-Strom hatte der Gemeinderat zur Ablehnung empfohlen. Der Einwohnerrat folgte ihm nicht und sagte mit 26:18-Stimmen Ja.

Das nächste Postulat der GLP empfahl der Gemeinderat ebenfalls zur Ablehnung. Die GLP bat darin den Gemeinderat ein internes Reglement einzuführen, das die freihändige Vergabe von Gemeindeaufträgen, die nicht einer öffentlichen Ausschreibung unterliegen, transparent zu regeln. Der Einwohnerrat folgte jedoch der Empfehlung des Gemeinderats und lehnte das Postulat mit 32:11-Stimmen bei einer Enthaltung ab.

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