Remetschwil

Stetten erhält vom Nachbarn noch 240'000 Franken

Die kleine Gemeinde Remetschwil wird in den nächsten Jahren viel Geld ausgeben.

Die kleine Gemeinde Remetschwil wird in den nächsten Jahren viel Geld ausgeben.

Ohne Gegenstimmen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gemeinderversammlung Remetschwil allen Anträgen zugestimmt. Neben dem Beitrag an die Gemeinde Stetten war auch die neue Rechtsform des regionalen Alterszentrum in Fislisbach traktandiert.

240 000 Franken wurden als Zahlung an die Gemeinde Stetten bewilligt. Es handelt sich um eine Entschädigung für den Standortnachteil, weil Stetten auf seinem Gebiet die regionale Abwasserreinigungsanlage (ARA) erstellt.

Der Betrag war irrtümlich nicht im Baukreditanteil von 1,967 Millionen Franken für die ARA enthalten. Für das Regenbecken, das Remetschwil zusammen mit Stetten bei der katholischen Kirche Stetten erstellt, wurden 1,147 Millionen Franken bewilligt.

Die Entschädigung des Gemeinderates wurde in der bisherigen Höhe belassen. Als eine der letzten Gemeinde stimmte auch Remetschwil der Umwandlung des Alterszentrums in Fislisbach in eine AG zu. Rechenschaftsbericht und Rechnung 2013 wurden genehmigt. Nue Ibishi wurde das Bürgerrecht der Gemeinde zugesichert.

Weil nur 74 der 1397 Stimmberechtigten anwesend waren, unterliegen alle Beschlüsse, ausgenommen die Einbürgerungen dem fakultativen Referendum.

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