Stetten

Stetter Gewerbeapéro bringt Betriebe zusammen

55 Personen haben sich zum ersten Stetter Gewerbeapéro in der Mehrzweckhalle getroffen. Die Premiere ist geglückt. Weitere Anlässe sollen folgen.

«Uns ist aufgefallen, dass viele Firmen in Stetten nicht genau wissen, wer was in unserem Dorf macht», sagte Gemeindeammann Kurt Diem anlässlich seiner Rede. Mit einem solchen Gewerbeapéro könne man Abhilfe schaffen, da man eine Plattform biete, um sich gegenseitig kennen zu lernen und sich auszutauschen.

Ziel sei aber auch, den Vertretern der verschiedensten Betrieben im Dorf mit einem solchen Anlass eine Wertschätzung entgegenzubringen. Und nicht zuletzt sei es auch für die Behörden interessant, die Anwesenden den Betrieben zuordnen zu können. Die Gemeinde mit 1700 Einwohnern stellt 700 Arbeitsplätze.

Die Gemeinde ist gefordert

Kurt Diem: «Für eine Gemeinde wie Stetten ist sehr wichtig und wertvoll, ein gut funktionierendes Gewerbe im Dorf zu haben.» Denn mit der Sicherung von Arbeitsplätzen würden sie aktiv dazu beitragen, die Eigenständigkeit von Stetten zu sichern. Und er meinte, es sei schön zu wissen, dass die prophezeiten Verluste der Finanz- und Währungskrise bei den Betrieben im Dorf nicht so stark eingetreten seien. Aber auch die Gemeinde sei gefordert, weshalb man in den letzten Jahren in die Infrastruktur investiert und verkehrstechnische Verbesserungen geschaffen habe.

Zum Schluss seiner Rede stellte er seine Ratskollegen und die Mitarbeiter der Verwaltung vor und meinte, dieser erste Gewerbeapéro solle nicht der Letzte sein. Ausserdem man hoffe, dass sich einer der ansässigen Betriebe bereit fände, den zweiten Apéro bei sich zu machen. «Mit dem Hintergedanken, einander besser kennen zu lernen», betonte Diem. Worauf sich im Anschluss Urs Oswald von der «Pacovis» spontan als Gastgeber für den nächsten Apéro meldete.

Wertvolle Kontakte knüpfen

Das Echo auf die Premiere war gut. Man komme mit verschiedensten Menschen ins Gespräch, könne wertvolle Kontakte knüpfen. Allerdings vernahm man auch, dass die Finanzkrise bei einigen, die vor allem im Export tätig sind, «gröbere» Spuren hinterlassen habe. Man hoffe auf weitere Massnahmen, um der Frankenstärke entgegenzutreten. (sbr)

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