Höhtal
Strassensanierung: Zwischen Ehrendingen und Ennetbaden droht Stau

Ab Montag wird der Belag der Ehrendingerstrasse saniert. Für Autofahrer und Busreisende dauert die Fahrt nach Baden länger. Bis August 2015 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Stefanie Suter
Drucken
Teilen
Zwischen Ehrendingen und Ennetbaden wird ab Montag der Belag saniert. ssu

Zwischen Ehrendingen und Ennetbaden wird ab Montag der Belag saniert. ssu

Für die Autofahrer und Busreisenden wird es im Höhtal ungemütlich: Ab nächster Woche wird die Kantonsstrasse zwischen Ehrendingen und Ennetbaden saniert, was auf dieser viel befahrenen Strecke schnell zu Stau führen kann. So kam es bereits 2012 und 2013 immer wieder zu längeren Autokolonnen, als die Ehrendinger-strasse in einer ersten Etappe mit Pfählen stabilisiert wurde. So sollte verhindert werden, dass die Strasse an den Rändern hangabwärts noch mehr einstürzt.

Die Warterei soll sich am Ende aber für die Autofahrer auszahlen. Bis jetzt war die Fahrt auf der Ehrendingerstrasse aufgrund der Löcher und Unebenheiten im Belag eine holprige Angelegenheit. «Der Strassenbelag aus dem Jahr 1970 hat die durchschnittliche Lebenserwartung von rund 25 Jahren weit übertroffen», sagt Kreisingenieur Giuliano Sabato vom kantonalen Departement für Bau, Verkehr und Umwelt (BVU).

Ab August 2015 wird die Fahrt aber deutlich gemütlicher – bis dann soll die Belagssanierung beendet sein. Gleichzeitig wird die Strasse für einen Radstreifen bergaufwärts um rund einen Meter verbreitert. Kostenpunkt: 4,9 Millionen Franken. Für den Betrag kommt der Kanton auf, da es sich bei der Ehrendingerstrasse um eine Kantonsstrasse handelt.

Bus soll pünktlicher werden

Von den Bauarbeiten profitieren können möglicherweise auch die Busreisenden: Neben der Sanierung und Verbreiterung der Strasse wird eine zukünftige elektronische Busspur vorbereitet. So werden 50 bis 100 Meter oberhalb des Dorfes Fundamente für Lichtsignale in beiden Richtungen realisiert: «Diese Lichtsignale können den Verkehr stoppen und so dem Bus in Richtung Baden freie Fahrt bis hinunter zum Kreisel beim Landvogteischloss ermöglichen», sagt Kreisingenieur Sabato.

Ob die Lichtsignale in Betrieb genommen werden, ist noch nicht sicher: «Die elektronische Busspur ist ein Teil der Massnahmen des Verkehrsmanagements Baden-Wettingen.» Zuerst müssten alle geplanten Massnahmen umgesetzt werden, die den Verkehr flüssiger gestalten sollen. «Wenn man feststellt, dass der Bus regelmässig zu spät in Baden eintreffen würde, könnte die elektronische Busspur aber rasch in Betrieb genommen werden.»

Aktuelle Nachrichten